Mit pinker Farbe wollten drei Klima-Aktivisten rund um die auch in Österreich als Klima-Shakira bekannte 28-jährige Anja Windl das private Flugzeug vom deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz besprühen. Geparkt war die Maschine auf einem Flugplatz im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen – "Heute" berichtete.
Weit kamen die Aktivisten einer Nachfolgegruppe der "Letzten Generation" dort jedoch nicht. Über ein Loch, welches sie in den Zaun schnitten, gelangten sie auf das Gelände, dort wartete jedoch bereits die Polizei.
Laut einem Bericht der "Bild" hätten es gewisse Umstände nämlich notwendig gemacht, dass der Kanzler-Flieger beschützt werden muss. Dies sei wohl nicht immer der Fall. Daher fiel den Beamten auch der mutmaßliche Komplize (23) von Windl auf, der nahe dem Flugplatz in einem Auto saß. Schnell bemerkten die Polizisten, dass der Mann aus dem Spektrum links-politisch motivierter Kriminalität bekannt ist.
Kurz darauf wurden Windl und ihr 56-jähriger Kollege auf frischer Tat ertappt und ebenso festgenommen, wie der 23-Jährige zuvor. Insgesamt acht Stunden haben die drei in Polizeigewahrsam verbracht, nun sind sie wieder auf freiem Fuß. Gegen die Klima-Shakira und ihren 56 Jahre alten Begleiter wird wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung ermittelt. Gegen den 23-Jährigen besteht der Verdacht der Beihilfe.
Beeindruckt dürften die Klima-Aktivisten davon jedoch nicht sein. Vor den Medien stichelte die 28-Jährige nur wenige Stunden später gegen den deutschen Bundeskanzler. Man hätte Friedrich Merz "auf den Boden der Tatsachen bringen" wollen. "Wir wollten ihm ein Fahrrad dalassen, damit er seine Wadenmuskeln trainieren kann", so die Klima-Aktivistin. Das angesprochene Fahrrad hatte das Trio in besagter Nacht wirklich dabei.
Auf die Frage, wie sie die nunmehrige Straftat rechtfertigen würde, stellte Windl eine Gegenfrage. "Sollte es nicht schon eine Straftat sein, sich privat so ein Flugzeug zuzulegen?"