Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen zum tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Traundorf, Bezirk Völkermarkt vom 9. August überprüften die ermittelnden Beamten am 24. August erneut mehrere infrage kommende Fahrzeuge.
Dabei wurde auch ein Feuerwehrmannschaftsfahrzeug ein Mercedes Sprinter einer freiwilligen Feuerwehr aus dem Bezirk Völkermarkt, welcher dem ersten Anschein nach keine Beschädigungen aufwies, überprüft.
Am Unterboden des Fahrzeugs sicherte die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Gewebeteile. Mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um menschliches Gewebe. Diese Spuren werden derzeit untersucht.
Der infrage kommende Lenker, ein Pensionist aus dem Bezirk Völkermarkt, wurde rasch ausgeforscht und einvernommen. Nach anfänglichem Leugnen zeigte sich der Mann geständig, einen reglosen menschlichen Körper, der mittig auf der Fahrbahn lag, mit dem Fahrzeug überrollt zu haben.
Er sei danach "völlig geschockt" gewesen und habe die Fahrt fortgesetzt. Etwas später sei er an den Unfallort zurückgekehrt und habe bei der Absicherung des Unfalls geholfen.
Gemeinsam mit den befassten Sachverständigen (Obduzent und Verkehrssachverständiger) wird noch geklärt, ob weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt gewesen sein könnten, weswegen eine abschließende Aussage über den Unfallhergang derzeit noch nicht möglich ist.
Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.