Konkurs in Oberösterreich

Firma pleite! 69 Beschäftigte bangen um ihre Jobs

Die Pleite der Alpha Consult GmbH sorgt für Ungewissheit: 69 Beschäftigte sind betroffen, rund 60 Gläubiger warten auf ihr Geld.
13.10.2026, 09:56
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die nächste Firmenpleite trifft Oberösterreich! Die Alpha Consult GmbH aus Windhaag bei Perg ist insolvent. Das Landesgericht Linz hat ein Konkursverfahren über das Unternehmen eröffnet. Besonders bitter: 68 Mitarbeiter und ein Lehrling sind von der Pleite betroffen.

Das Unternehmen war auf die Überlassung und Bereitstellung von Personal spezialisiert und arbeitete für verschiedene Auftraggeber. Wie es mit der Firma und den Arbeitsplätzen weitergeht, ist derzeit völlig offen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Hohe Rückstände und mehrere Exekutionen

Bereits vor der Konkurseröffnung hatte sich die finanzielle Lage des Unternehmens zugespitzt. Im Verfahren wurden erhebliche Zahlungsrückstände bei Sozialversicherungsträgern und der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse festgestellt.

Zudem liefen bereits mehrere Exekutionsverfahren gegen die Firma. Was letztlich zur Insolvenz geführt hat, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Von der Pleite sind neben den 69 Beschäftigten auch rund 60 Gläubiger betroffen. Wie hoch die Schulden insgesamt sind und welche Vermögenswerte noch vorhanden sind, lässt sich derzeit nicht genau beziffern.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig! Mail an uns

Können die 69 Arbeitsplätze gerettet werden?

Für die betroffenen Mitarbeiter ist nun vor allem eine Frage entscheidend: Kann das Unternehmen weitergeführt werden?

Unmittelbar nach der Konkurseröffnung wurde geprüft, ob der Betrieb fortgesetzt werden kann. Eine endgültige Entscheidung war zunächst allerdings nicht möglich. Dem Insolvenzverwalter fehlten dafür ausreichend aufbereitete Unterlagen.

Diese Fristen sind jetzt wichtig

Für die Gläubiger läuft bereits die Frist zur Anmeldung ihrer Forderungen. Diese endet am 27. November 2026. Forderungen können schon jetzt über den Alpenländischen Kreditorenverband angemeldet werden.

Die allgemeine Prüfungstagsatzung findet am 11. Dezember 2026 um 9.00 Uhr statt. Bis dahin könnte sich auch abzeichnen, ob es für das insolvente Unternehmen noch eine Zukunft gibt.

red, 13.10.2026, 09:56
Weitere Storys