Er hatte keine Chance

Firma schickt Bewerber eine brutale Absage-Mail

Eine Softwarefirma aus Prag sorgt mit einer ehrlichen Jobabsage für Aufsehen. Die Mail enthüllt, warum der Bewerber keine Chance hatte.
Digital  Heute
22.06.2026, 10:54
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Jobabsagen kennt wohl jeder, der schon einmal auf Stellensuche war. Meist sind sie nichtssagend und verraten nicht, woran die Bewerbung gescheitert ist. Anders machte es nun eine Softwarefirma aus Prag.

Limestone Digital schickte einem Kandidaten eine ausführliche Mail mit konkreten Gründen für die Ablehnung. Der Einstieg hatte es dabei bereits in sich: Man wolle erläutern, warum man die Bewerbung nicht weiter berücksichtige, denn pauschale Absagen würden niemandem helfen.

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Ein Screenshot der Absage wurde auf Reddit vom Nutzer EsseNorway geteilt und ging dort viral. Die Firma nannte drei Gründe: Das Anschreiben habe sich KI-generiert gelesen, der Bewerber habe statt einer kurzen Fehlerbeschreibung vier Absätze geschickt, und obwohl er im Anschreiben "Liebe zum Detail" angab, habe er den Firmennamen zweimal falsch geschrieben.

Firma bietet zweite Chance an

Trotz der harten Kritik bot die Firma am Ende der Mail an, die Bewerbung erneut zu prüfen – sofern der Bewerber Unterlagen einreiche, die zeigen, dass er sie selbst verfasst und vor dem Absenden auch gelesen habe.

Limestone Digital bezog auf LinkedIn Stellung und zeigte sich überrascht, dass viele die offene Absage als ungewöhnlich empfanden. Die Begründung der Firma: "So arbeiten wir eben."

Kritik an der ehrlichen Absage

Nicht alle Nutzer waren von der Vorgehensweise begeistert. Manche vermuteten, dass auch die Absage der Firma mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst worden sei. Andere sahen darin eine Werbeaktion des Unternehmens.

Der Fall zeigt, wie sehr KI mittlerweile den Bewerbungsprozess beeinflusst - sowohl auf Seiten der Bewerber als auch der Unternehmen.

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