Wiener Neustadt mit einem Verkehrsunfall und vier Verletzten." fetchpriority="high" />
Eine wilde Verfolgungsjagd endete am Freitagabend, 23. Oktober, in Wiener Neustadt mit einem Verkehrsunfall und vier Verletzten. Ein 33-jähriger Autofahrer wollte sich einer Polizeikontrolle entziehen und raste mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch eine 30er-Zone.
Gegen 21.15 Uhr fiel der Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt einer Polizeistreife auf. Nach dem Abbiegen beim Kreisverkehr Schelmergasse drückte er kräftig aufs Gas und ließ die Reifen durchdrehen. Die Polizisten wollten den Lenker daraufhin kontrollieren.
Doch als die Beamten das Blaulicht einschalteten, gab der 33-Jährige erst recht Gas. Er flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Nestroystraße und die Straße "Am kleinen Lazarett".
An der Kreuzung Heinrich-Heine-Gasse und Nestroystraße kam es schließlich zum Crash, heißt es von der Landespolizeidirektion Niederösterreich. Der Raser dürfte laut Polizei einen bevorrangten Pkw übersehen haben, der von einer 24-jährigen Frau gelenkt wurde. Die beiden Fahrzeuge krachten zusammen.
Die junge Lenkerin und ihre drei Mitfahrer im Alter von 13, 44 und 61 Jahren wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Nach der Erstversorgung brachte sie die Rettung ins Landesklinikum Wiener Neustadt. Der Unfallverursacher und sein ebenfalls 33-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Bei der anschließenden Kontrolle machten die Polizisten eine weitere Entdeckung: Der 33-Jährige hatte gar keinen gültigen Führerschein mehr. Dieser war ihm bereits zuvor wegen einer Geschwindigkeitsübertretung abgenommen worden.
Für den Mann hat die wilde Fahrt nun ein Nachspiel. Nach Abschluss der Ermittlungen wird er bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt und der zuständigen Verwaltungsbehörde angezeigt.