Große Suchaktion am Sonntagabend in St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln): Um 19.54 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Personensuche im Bereich der Landesstraße L2118 alarmiert. Eine Frau war nach einer Wanderung nicht zurückgekehrt und galt als vermisst.
Gemeinsam mit der bereits anwesenden Polizei wurde das weitere Vorgehen abgestimmt. Zunächst flog die Drohne der Feuerwehr den Bereich rund um den letzten bekannten Aufenthaltsort der Vermissten ab. Gleichzeitig machten sich mehrere Suchtrupps auf den Weg und durchkämmten die angrenzenden Waldgebiete.
Im Laufe des Einsatzes kamen auch eine Polizeidrohne sowie ein Diensthundeführer zum Einsatz. Weil sich das Suchgebiet über eine größere Fläche erstreckte, wurden zusätzlich die Feuerwehr Hintersdorf, Rettungshunde Niederösterreich, die Suchhunde des Roten Kreuzes und die Österreichische Rettungshundebrigade alarmiert. Auch das Rote Kreuz und freiwillige Helfer unterstützten die Suche.
Gegen 22 Uhr dann die erlösende Nachricht: Die Vermisste wurde wohlbehalten gefunden und konnte ihrer bereits seit Stunden wartenden Familie übergeben werden.
Auf "Heute"-Anfrage heißt es, die 76-jährige Frau sei wohlbehalten und ansprechbar nahe dem Altstoffsammelzentrum St. Andrä-Wördern entlang der B14 aufgefunden worden: "Sie hat sich verlaufen." Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet.
Während der Suchaktion wurde laut Feuerwehr auch eine private Drohne im Einsatzbereich festgestellt. Die Einsatzkräfte warnen ausdrücklich davor, private Drohnen über laufenden Einsatzstellen steigen zu lassen.
Sie könnten Feuerwehr- und Polizeidrohnen, aber auch Hubschrauber oder andere Luftfahrzeuge gefährden und dadurch Rettungsmaßnahmen behindern. Die Suchaktion nahm ein gutes Ende – die 76-Jährige konnte unverletzt zu ihrer Familie zurückkehren.