Stundenlange Suchaktion

Frau (76) verschwindet nach Wanderung – Großeinsatz

Eine 76-Jährige verirrte sich nach einer Wanderung im Bezirk Tulln. Feuerwehr, Polizei und Rettungshunde suchten stundenlang nach ihr.
Victoria Carina  Frühwirth
05.10.2026, 10:40
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Große Suchaktion am Sonntagabend in St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln): Um 19.54 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Personensuche im Bereich der Landesstraße L2118 alarmiert. Eine Frau war nach einer Wanderung nicht zurückgekehrt und galt als vermisst.

Feuerwehr-Drohne und Suchhund

Gemeinsam mit der bereits anwesenden Polizei wurde das weitere Vorgehen abgestimmt. Zunächst flog die Drohne der Feuerwehr den Bereich rund um den letzten bekannten Aufenthaltsort der Vermissten ab. Gleichzeitig machten sich mehrere Suchtrupps auf den Weg und durchkämmten die angrenzenden Waldgebiete.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Im Laufe des Einsatzes kamen auch eine Polizeidrohne sowie ein Diensthundeführer zum Einsatz. Weil sich das Suchgebiet über eine größere Fläche erstreckte, wurden zusätzlich die Feuerwehr Hintersdorf, Rettungshunde Niederösterreich, die Suchhunde des Roten Kreuzes und die Österreichische Rettungshundebrigade alarmiert. Auch das Rote Kreuz und freiwillige Helfer unterstützten die Suche.

Frau wurde an B14 gefunden

Gegen 22 Uhr dann die erlösende Nachricht: Die Vermisste wurde wohlbehalten gefunden und konnte ihrer bereits seit Stunden wartenden Familie übergeben werden.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Auf "Heute"-Anfrage heißt es, die 76-jährige Frau sei wohlbehalten und ansprechbar nahe dem Altstoffsammelzentrum St. Andrä-Wördern entlang der B14 aufgefunden worden: "Sie hat sich verlaufen." Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet.

Private Drohne sorgt für Ärger

Während der Suchaktion wurde laut Feuerwehr auch eine private Drohne im Einsatzbereich festgestellt. Die Einsatzkräfte warnen ausdrücklich davor, private Drohnen über laufenden Einsatzstellen steigen zu lassen.

Sie könnten Feuerwehr- und Polizeidrohnen, aber auch Hubschrauber oder andere Luftfahrzeuge gefährden und dadurch Rettungsmaßnahmen behindern. Die Suchaktion nahm ein gutes Ende – die 76-Jährige konnte unverletzt zu ihrer Familie zurückkehren.

VF,Akt. 05.10.2026, 12:14, 05.10.2026, 10:40
Weitere Storys