Tragödie von Crans-Montana

Bar-Chefin von Todes-Feuer verletzt – was man nun weiß

Nach dem verheerenden Brand in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana steht das Besitzerpaar unter Schock. Die Frau erlitt Verbrennungen am Arm.
Newsdesk Heute
02.01.2026, 12:58
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Wie "20 Minuten" berichtet, war die Frau des französischen Ehepaars zum Zeitpunkt des Unglücks in der Bar. Eine mit dem Fall vertraute Person sagte gegenüber "Le Figaro", dass sie leichte Verbrennungen am Arm davongetragen habe. Ihr Ehemann befand sich in einem der anderen Lokale des Paars.

Bar seit 2015 in ihrem Besitz

Das Ehepaar hatte das Lokal "Le Constellation" im Jahr 2015 übernommen, wie aus dem Handelsregister des Kantons Wallis hervorgeht. Die Bar war besonders in der Hochsaison ein beliebter Treffpunkt für bis zu 300 Gäste im Inneren und etwa vierzig auf der Terrasse.

Ein Freund des Paars bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass beide am Leben sind. "Ich habe die ganze Nacht versucht, sie zu erreichen. Gegen 5 Uhr früh hat mir die Ehefrau geschrieben, dass sie leben und dass es eine Katastrophe ist", sagt der korsische Künstler, der das Paar seit 2015 kennt.

J.M., der ursprünglich aus Ghisonaccia auf Korsika stammt, lebt seit Anfang der 2000er im Wallis. Seine Frau wuchs an der Côte d’Azur auf. Die beiden lernten sich auf Korsika kennen, heirateten dort und übernahmen später das damals leerstehende "Le Constellation", das sie zu einem beliebten Festlokal machten.

Drei Lokale, schwere Verluste

Das Paar betreibt in Crans-Montana und im Nachbardorf Lens noch zwei weitere Lokale: Le Senso, eine Bar mit Restaurant, und Le Vieux-Chalet, das als "korsisches Gasthaus" gilt. Laut Nice-Matin hat das Ehepaar bei dem Brand mehrere Mitarbeitende verloren und ist tief betroffen.

Das Feuer brach gegen 1.30 Uhr aus. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. Die Ermittler vermuten, dass ein Brand eine Explosion ausgelöst hat. Die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt nun, wie es zu der Tragödie kommen konnte.

Bei dem verheerenden Feuer sollen über 40 Menschen gestorben sein, mindestens 115 weitere seien verletzt worden. Zahlreiche Personen gelten noch als vermisst. Die Behörden arbeiten noch an der Identifikation einiger Opfer.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.01.2026, 14:43, 02.01.2026, 12:58
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