Klotzen statt kleckern! GoPro hat mit der Mission-1-Serie eine völlig neue, technisch deutlich aufgerüstete Kamera-Generation vorgestellt. Allen drei superrobusten Newcomern gemeinsam sind ein hochauflösender 50-Megapixel-Sensor und ein neuer Hochleistungs-Prozessor.
Die Kombi soll den Kino-Kameras, so GoPro, zu einer "unglaublichen Leistung" bei schwachem Licht und einer überragenden Akku-Laufzeit verhelfen. Konkret sollen mit dem mitgelieferten Enduro-2-Akku in Full HD bei 30 Bildern pro Sekunde (fps) bis zu fünf Stunden Aufnahme möglich sein, in 4K (30 fps) sollen es immer noch mehr als drei Stunden sein. Zusätzlich ist das Trio ohne zusätzliches Gehäuse bis zu einer Tauchtiefe von 20 Metern wasserdicht.
Ebenfalls verbessert wurde, so schreibt GoPro in einer Aussendung, das Design. Das Objektiv mit 159 Grad Sichtfeld wurde "optimiert", das neue OLED-Rückdisplay fällt um 14 Prozent größer als bei früheren GoPro-Flaggschiffmodellen aus. Zudem wurden höhere, griffigere Tasten verbaut, um die Bedienung mit Handschuhen zu vereinfachen.
Auch in Sachen Sound bewegen sich die Mission-1-Modelle mit vier integrierten Mikros für verbesserten Stereosound und reduzierte Windgeräusche auf Profi-Niveau. Für HiFi-Klang lassen sich zudem über Bluetooth weitere Mikrofone verbinden.
Stärkstes Modell ist die Mission 1 Pro. Sie filmt laut GoPro in 8K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, in 4K mit bis zu 240 fps und in Full HD sogar mit bis zu 960 Bildern. Die normale Mission 1 ist etwas abgespeckt, schafft aber ebenfalls 8K, allerdings sind hier "nur" 30 Bilder pro Sekunde möglich. In 4K sind 120 fps, in Full HD 240 fps drin.
Auffallendste Variante ist die Mission 1 Pro ILS. Die basiert, wie der Name schon sagt, auf dem Pro-Modell samt aller Eigenschaften, besitzt jedoch einen Anschluss für Wechselobjektive des Formats Micro Four Thirds (MFT).
Wer Zubehör wünscht – auch das bringt GoPro parallel zum Start der Mission-1-Modelle auf den Markt. Angeboten werden etwa ein kabelloses Mikrofonsystem, ein Handgriff (mit und ohne Zusatzakku), Filter, LED-Beleuchtung und bis 60 Meter wasserdichtes Schutzgehäuse.
Zielgruppen sind neben professionellen Filmern auch zahlungskräftigere Normalverbraucher, die mit Leistung und Qualität klassischer Actioncams nicht ganz glücklich sind.
Laut US-Preisangaben kostet die Mission 1 ohne Steuern 599,99 Dollar, die Mission 1 Pro kommt auf 699,99 Dollar. Das Duo sollen noch im Mai zu haben sein. Die Pro ILS soll im dritten Quartal 2026 um ebenfalls 699 Dollar folgen. Die EU-Preise hat GoPro noch nicht verraten.