Emirate zahlen doch nicht

Gestrandete Österreicher bleiben auf Hotelkosten sitzen

Noch immer sind zahlreiche Österreicher wegen des Iran-Kriegs in der Krisenregion gestrandet. Bei zusätzlichen Hotelkosten kommt es nun zu Problemen.
Newsdesk Heute
04.03.2026, 17:19
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Ungewissheit für Tausende Urlauber aus Österreich! Aufgrund der Kampfhandlungen in der Golfregion können zahlreiche Österreicher noch nicht ausreisen. Das Außenministerium zeigt sich bemüht, sie heimzuholen, doch dies geschieht nur etappenweise.

So soll im Laufe des Mittwochs ein Charterflug aus Maskat im Oman mit 170 Passagieren Richtung Heimat starten, weitere Flüge sind geplant. Einige Touristen haben sich jedoch dazu entschieden, vorerst in den Hotels auszuharren.

Keine volle Kostenübernahme

Heimreisen über den Landweg seien nach wie vor riskant, in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten sei man laut der Regierung im Moment sicher. Daher verblieben auch einige Urlauber länger in den dortigen Unterkünften.

Seitens der Regierung des Landes hieß es auch, dass Kosten für einen längeren Aufenthalt übernommen werden. Jetzt dürfte es aber anders gekommen sein, wie die "Krone" unter Berufung auf Österreicher in der Region berichtet.

Demnach wurde bis zum 2. März alles bezahlt, danach blieb das Geld jedoch aus. Es gebe nur noch "günstige Tarife für Gestrandete", heißt es in dem Bericht.

So bekommt man Geld zurück

Einen Vorteil gibt es hier für Urlauber, die eine Pauschalreise über ein Reisebüro gebucht haben. Sie können ihr Geld zumindest teilweise zurückfordern. Laut dem Verbraucherschutzverein (VSV) sei der Veranstalter verpflichtet, die Nächtigungskosten für maximal drei Tage zu übernehmen. Sollte dies nicht geschehen, kann man das Geld nach der Rückkehr einfordern. Wichtig ist dabei eine genaue Dokumentation.

Komplexer ist die Lage bei Individualreisen. Hier ist es deutlich schwieriger, die eigenen Ansprüche durchzusetzen. Dem Europäischen Verbraucherzentrum Österreich zufolge käme es dabei immer auf den Einzelfall an.

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