Krieg im Nahen Osten

170 Österreicher an Bord – Erster Rückholflug startet

Österreich organisiert weitere Rückholaktionen aus der Nahost-Krisenregion. Am Mittwoch soll der erste Flug aus dem Oman starten.
Newsdesk Heute
03.03.2026, 15:06
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Während der Krieg im Nahen Osten den zivilen Flugverkehr weitgehend lahmlegt, arbeitet das Außenministerium an weiteren Rückholaktionen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) betonte am Dienstag nach einer Sitzung des Krisenstabes in Wien, dass Österreich kontinuierlich daran arbeite, Staatsbürger aus der Krisenregion in Sicherheit zu bringen.

Derzeit sind knapp 18.000 österreichische Staatsbürger in der Krisenregion registriert, darunter etwa 2.500 Reisende. Rund 1.600 von ihnen halten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.

117 Österreicher ausgereist

Da für Oman und Saudi-Arabieten "nur" eine Sicherheitsstufe 3 gilt und der Luftraum dort geöffnet ist, laufen die unterstützten Ausreisen aus Katar nach Saudi-Arabien sowie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman.

Nach Angaben des Ministeriums konnten bislang 117 besonders schutzbedürftige Österreicher bei der Ausreise unterstützt werden. 70 Personen davon wurden in den Oman gebracht. Zwei Personen wurden bei der Ausreise aus Israel unterstützt.

Busse für 200 Personen – nur 40 ausgereist

Busse mit Plätzen für rund 200 Personen wurden für Ausreisewillige aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar nach Riad organisiert. Allerdings nahmen nur 40 Österreicher dieses Angebot an. Zwar hätte es mehr Zusagen gegeben, diese seien laut Außenministerium jedoch nicht erschienen.

Erster Charterflug am Mittwoch

Bereits am vergangenen Sonntag habe es einen ersten Flug mit "besonders vulnerablen Personen" gegeben, so Meinl-Reisinger. Für Mittwoch ist dann ein erster Charterflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat mit mehr als 170 Personen geplant.

Das Flugzeug wurde über einen eigenen Airline-Broker organisiert. Mit welcher Fluglinie die Österreicher ausreisen, ist derzeit nicht bekannt. Laut Außenministerium wurden Gespräche mit allen Airlines geführt.

Die Maschine aus Maskat ist nach Angaben voll. Weitere Rückholflüge könnten jedoch bereits am Donnerstag erfolgen. An weiteren Flugverbindungen werde, auch gemeinsam mit europäischen Partnern, gearbeitet.

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