Streamen, Serien bingen und flüssiges Arbeiten in der Cloud auf Reiseflughöhe: Ein fabrikneuer Airbus A320neo mit der Kennung OE-LXF hat am 7. September seinen ersten offiziellen Linienflug nach Porto angetreten – als erste Maschine in der Flotte von Austrian Airlines ausgestattet mit dem neuen "Lufthansa Group Wi-Fi" auf Basis von Starlinks Satellitentechnologie.
"Highspeed-Internet an Bord entwickelt sich immer mehr zu einem Kernbedürfnis unserer Fluggäste in allen Reiseklassen, in das wir nun intensiv investieren", betont AUA-Chefin Annette Mann. Bis zum Ende des Winterflugplans 2026/27 wolle man 20 Flugzeuge mit dem System ausstatten.
Laut Mann ist dies Teil des größten Produkterneuerungsprogramms, das Austrian Airlines je initiiert habe. Neben Milliarden-Investitionen in modernste Jets werde auch die neueste Generation von Premium-Economy-Sitzen auf den Boeing 787 eingebaut und auf 28 Plätze erweitert. Zudem befänden sich aktuell mehr als 5.000 Quadratmeter neue Loungeflächen am Flughafen Wien im Ausbau, deren Eröffnung für das zweite Quartal 2027 geplant sei.
Das neue Internetangebot steht allen Mitgliedern von Miles & More sowie Nutzern einer kostenlos erhältlichen Travel ID über alle Buchungsklassen hinweg gratis zur Verfügung. Um ein ungestörtes Flugerlebnis zu gewährleisten, gelten allerdings strenge Kabinenregeln, denen Fluggäste vor dem Einstieg zustimmen müssen. Passagiere sind demnach angehalten, beim Abspielen von Audio- und Videoinhalten stets Kopfhörer zu tragen, auf Sprach- sowie Videoanrufe gänzlich zu verzichten und keine Live-Streams aus dem Flugzeug zu senden.
Konzernweit stattet die Lufthansa Group insgesamt 850 Maschinen sämtlicher Gruppen-Airlines – von SWISS und Eurowings über Brussels Airlines bis hin zu ITA Airways – mit der Technologie aus. Der Lufthansa-Konzern wird damit zur größten Airline-Gruppe in Europa, die ihre Flotte mit dem modernen Highspeed-Internet ausstattet.
Die OE-LXF ist übrigens die erste von sechs fabrikneuen A320neo mit je 180 Sitzen, mit der im Zuge der Modernisierungsoffensive auf der Kurz- und Mittelstrecke die Flotte erweitert werden soll. Parallel werden die 17 Embraer-Flugzeuge, die Austrian Airlines zu Beginn der Modernisierung hatte, sukzessive bis 2029 außer Dienst gestellt.