"War genau umgekehrt!"

Heino-Eklat! FPÖ widerspricht "Bild"-Bericht

Nach dem FPÖ-Jubiläum sorgt ein Bericht über einen geplanten Heino-Auftritt für Wirbel. Die Freiheitlichen weisen die Darstellung entschieden zurück.
Newsdesk Heute
25.06.2026, 08:11
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Nach dem 70-Jahr-Jubiläum der FPÖ ist ein Streit über einen möglichen Auftritt von Schlagerstar Heino entbrannt. Während die deutsche "Bild" berichtet, der Sänger habe eine Anfrage der Freiheitlichen abgelehnt, weist die FPÖ diese Darstellung entschieden zurück.

Laut "Bild" soll die FPÖ Heino als Stargast für ihr Jubiläumsfest am Wiener Stephansplatz gewinnen wollen. Dem Bericht zufolge wäre der 87-Jährige für eine Gage von 100.000 Euro aufgetreten, habe jedoch abgesagt.

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Heino: "Möchte nicht für die FPÖ auftreten"

Heino begründete seine Entscheidung gegenüber der Zeitung so: "Ich möchte nicht für die FPÖ auftreten, generell für Parteien nicht. Weil ich mich von keiner politischen Kraft vor ihren Wagen spannen lassen will. Allerdings sind mir in meinem Publikum alle Menschen willkommen, egal, wen sie wählen."

Stattdessen trat beim Jubiläumsfest Roberto Blanco auf. Nach Informationen der "Bild" soll der Sänger für eine deutlich niedrigere Gage engagiert worden sein. Gegenüber der Zeitung wollte Blanco seinen Auftritt für die FPÖ nicht kommentieren.

FPÖ: "Schlichtweg falsch"

Die Freiheitlichen widersprechen der Darstellung der "Bild" allerdings deutlich. In einer Aussendung heißt es, es sei "schlichtweg falsch", dass Heino eine Auftrittsanfrage ausgeschlagen habe und die FPÖ damit "abblitzen" ließ.

Nach Darstellung der Partei habe es im Vorfeld Gespräche mit mehreren Künstlern beziehungsweise deren Management gegeben, um die Verfügbarkeit für den 20. Juni 2026 zu prüfen. Dazu habe auch das Management von Heino gehört.

"Absurder Preis"

Dieses habe der FPÖ ein Angebot unterbreitet. Die Partei erklärt jedoch, sie habe dieses wegen des aus ihrer Sicht "überzogenen und absurden Preises" nicht weiterverfolgt und den Kontakt danach beendet.

Die FPÖ hält daher fest: "Nicht Heino hat die FPÖ abblitzen lassen, sondern umgekehrt. Die FPÖ ist dem finanziell überzogenen Angebot von Herrn Werner nicht nähergetreten und hat dieses nicht angenommen. Warum nun etwas anderes konstruiert wird, ist für uns nicht nachvollziehbar."

Zugleich kündigt die Partei rechtliche Schritte an. Sollte die "Bild"-Zeitung ihre Darstellung weiter verbreiten oder andere Medien diese übernehmen, werde die FPÖ entsprechende rechtliche Maßnahmen prüfen.

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