Ab heute wird es für Österreichs Nationalteam wieder ernst. Teamchef Ralf Rangnick versammelt seine Spieler in Windischgarsten und bereitet sie auf den Start in die Nations League vor. Am Donnerstag wartet in Linz Israel, am Sonntag folgt in Wien das Duell mit dem Kosovo.
Erstmals dabei ist LASK-Motor Sascha Horvath. Er wurde nach der Adduktoren-Verletzung von Konrad Laimer nachnominiert. Rangnick muss beim Neustart nach der WM aber gleich auf mehrere prominente Namen verzichten: Marko Arnautovic fehlt nach seinem Rücktritt aus dem Nationalteam, auch der vereinslose David Alaba und Marcel Sabitzer stehen vorerst nicht zur Verfügung.
Für Rekord-Teamspieler Andreas Herzog ist deshalb klar: Die nächste Generation ist gefordert. "Jetzt müssen andere in die Bresche springen", sagt der ehemalige Israel-Teamchef.
Herzog warnt vor allem davor, dass Österreich ohne seine Routiniers an Selbstverständnis verliert. "Wir hatten zuletzt beim Nationalteam immer das Gefühl, dass wir jeden schlagen können. Dieses Gefühl dürfen wir nicht verlieren, sonst sind wir wieder dort, wo wir waren - im Durchschnitt."
Gerade zum Auftakt gegen Israel sieht Herzog die ÖFB-Auswahl dennoch in einer guten Ausgangslage. Vor heimischem Publikum sei Österreich für ihn der Favorit.