Kaum ist die aktuelle Verschnaufpause vorbei, deuten Wettermodelle bereits auf den nächsten Hitzeschub hin. Ausgerechnet Anfang August, mitten in den sogenannten Hundstagen, könnten die Temperaturen in Wien und Ostösterreich wieder kräftig anziehen. Langfristige Prognosen sprechen sogar von einer markanten Hitzewelle – auch wenn deren genaue Intensität noch unsicher ist, prophezeien Experten weit über 35 Grad Celsius.
Was sind die Hundstage nochmal?
Trotz ihres Namens haben sie nichts mit Hunden zu tun. Der Begriff stammt aus der Antike und geht auf den hellen Stern Sirius, den sogenannten Hundsstern im Sternbild "Großer Hund", zurück. Früher fiel sein Erscheinen am Morgenhimmel mit der heißesten Zeit des Jahres zusammen – daher die Bezeichnung "Hundstage". Heute werden darunter traditionell die Tage vom 23. Juli bis 23. August verstanden.
Im Bauernkalender gelten die Hundstage als Höhepunkt des Sommers. Eine bekannte Bauernregel lautet:
"Sind die Hundstage heiß, bleibt der Winter lange weiß."
Ob ein heißer Hochsommer tatsächlich einen schneereichen Winter ankündigt, lässt sich wissenschaftlich zwar nicht bestätigen. Dennoch beruhen viele Bauernregeln auf jahrhundertelangen Naturbeobachtungen und gehören bis heute zum heimischen Brauchtum.
Folgende Lebensmittel sorgen für Abkühlung:
Für Mensch und Tier heißt es in den kommenden Wochen jedenfalls: ausreichend trinken, die Mittagshitze meiden und Hunde nicht auf aufgeheiztem Asphalt spazieren führen. Denn ob die Hundstage heuer tatsächlich "XXL" werden, wird sich zwar erst zeigen – die Chancen auf einen heißen Start in den August stehen derzeit aber durchaus gut.