Die Frage nach der sexuellen Vergangenheit bringt viele Paare in Schwierigkeiten. Ein Mann wendet sich nun an eine Ratgeber-Kolumne mit einem Problem, das viele kennen: Er hat in seinen Zwanzigern als Animateur, DJ und Skilehrer gearbeitet - und dabei "mit sehr vielen Frauen geschlafen".
Jetzt hat er eine neue Freundin gefunden, die ihn als ihren Traummann bezeichnet. Das Problem: Sie ist deutlich unerfahrener und hat ihn nach seiner Vergangenheit gefragt. Er traut sich nicht, ihr die Wahrheit zu sagen.
Wie "Daily Star" unter Berufung auf ihre Ratgeber-Kolumnistin Jane O'Gorman berichtet, gestand ihm seine Partnerin, dass er erst der zweite Mann sei, mit dem sie eine sexuelle Beziehung führt. Sie habe bis zu ihren späten Zwanzigern gewartet, um den Richtigen zu finden.
Die Ratgeberin empfiehlt ihm, nicht zu lügen, aber auch nicht alles im Detail preiszugeben. Seine Vergangenheit vor der Beziehung sei nicht das Problem seiner Partnerin. Wichtiger sei, wie er sich jetzt verhält und dass er ihr treu ist.
Sie rät ihm auch, einen Gesundheitscheck beim Arzt zu machen und in Zukunft nur noch sichere, liebevolle Intimität zu leben. Falls seine Freundin seine Vergangenheit nicht akzeptieren kann, sei sie möglicherweise nicht die Richtige für ihn.
Studien zeigen, dass die Anzahl der früheren Sexualpartner eigentlich keine Rolle spielen sollte. Es gibt kein zu viel oder zu wenig. Ehrlichkeit über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse stärkt eine Beziehung - aber man muss nicht jedes Detail aus der Vergangenheit offenlegen.
Die wichtigste Frage laut Expertin: Kann seine Partnerin mit seiner Geschichte umgehen, ohne ihn zu verurteilen? Wenn nicht, sollte er das früh genug wissen.