Überraschende "Tiefpreis-Orte"

Immo-Preise ziehen an: Hier wird es noch teurer

Neue Daten zum Immobilienmarkt zeigen: In Niederösterreich steigen die Preise vielerorts wieder. Sinkende Preise bleiben die Ausnahme.
Victoria Carina  Frühwirth
22.03.2026, 06:30
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Wer in Niederösterreich ein Haus kaufen will, muss vielerorts wieder tiefer in die Tasche greifen. Neue Zahlen zeigen, dass sich der Markt nach einer Phase der Unsicherheit wieder stabilisiert und die Nachfrage erneut anzieht.

Speckgürtel wird noch teurer

Grund dafür waren zuletzt hohe Zinsen, strengere Kreditvergaben und wirtschaftliche Unsicherheit. Viele Menschen hatten deshalb geplante Immobilienkäufe verschoben. Nun beobachten Experten wieder mehr Bewegung am Markt. "Realistische Preisvorstellungen, bessere Rahmenbedingungen bei der Finanzierung sowie gestiegene Einkommen lassen viele wieder an den Haus- oder Wohnungskauf denken", sagt Martina Hirsch, Geschäftsführerin der Immobilienvermittlung "s REAL".

Besonders rund um Wien steigen die Preise laut Marktanalyse weiter. Dazu zählen etwa die Bezirke Bruck an der Leitha, Wiener Neustadt und Wiener Neustadt-Land, St. Pölten-Land, Tulln, Hollabrunn, Korneuburg sowie Krems-Stadt.

"Am niederösterreichischen Immobilienmarkt entwickeln sich vor allem die an Wien angrenzenden sowie gut angebundenen Regionen preislich weiter nach oben. Trotz gestiegener Preise bleibt die Nachfrage hoch", erklärt Nino Lutz, "s REAL"-Leiter der Regionen Wien und NÖ Nord/Mitte/Ost.

Nino Lutz, s REAL Prokurist und Leiter der Regionen Wien und NÖ Nord/Mitte/Ost
s REAL

Lutz weiter: "Viele Käufer:innen schätzen die Kombination aus urbaner Nähe, guter Infrastruktur und hoher Lebensqualität im Umland von Wien."

Schnäppchen in Wald- und Weinviertel

Deutlich seltener werden dagegen sinkende Immobilienpreise registriert. Rückgänge zeigen sich vor allem im Wald- und Weinviertel. Besonders im Bezirk Zwettl werden in vielen Segmenten niedrigere Preise beobachtet. Auch in Gmünd, Waidhofen an der Thaya und Mistelbach werden manche Immobilien wieder günstiger.

Im Bezirk Mödling, einer der teuersten Regionen Niederösterreichs, sind die Preise derzeit stabil bis leicht rückläufig. Laut Marktbeobachtern könnte dort ein Preisniveau erreicht sein, das viele Käufer nicht mehr überschreiten wollen.

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