Tierisches Monitoring

Jetzt kommen die Mikrochips für Riesenschlangen

Im Schutzgebiet von Saltos del Guairá in Paraguay gilt es nun, die "Grüne Anakonda" mit Mikrochips zu kennzeichnen.
10.03.2026, 15:02
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die wohl größte Riesenschlange der Welt kriecht und schwimmt bereits seit dem oberen Miozän - also etwa 12 Millionen Jahre - durch unsere Welt und sollte nicht aufgrund unserer Unachtsamkeit für den Planeten jetzt plötzlich verschwinden, oder? Das dachten sich auch die Forscher im biologischen Schutzgebiet "Mbaracayú" in Paraguay und wollten das Monitoring jeder einzelnen Grünen Anakonda durch einen Mikrochip verbessern.

Ein Meilenstein

Der Mikrochip soll ähnlich, wie auch bei unseren Haustieren, als "Personalausweis" für das Tier gelten und Aufschluss über ihre Vorlieben zu Wanderungen und Größe des Gebiets geben. Immerhin können Anakondas auch in freier Wildbahn ungestört bis zu 30 Jahre alt werden, weshalb hier eine langfristige Überwachung und Datenerfassung gewaltig zum Schutz der riesigen Schlange beitragen kann.

Eine ausgewachsene Anakonda nimmt es sogar mit einem Jaguar auf.
iStock©John Francis Gray

Die Grüne Anakonda ist weniger weitverbreitet als der "kleine Bruder", die Gelbe Anakonda, doch es wurde erst kürzlich erforscht, dass sich die Grüne Anakonda aus dem Norden von den Exemplaren im Süden unterscheidet. Auch wenn sie momentan noch als "nicht gefährdet" gilt - meist deshalb, da sie ein Meister der Tarnung im schwer zugänglichen Amazonasgebiet ist - wird sie trotzdem aus Angst und aufgrund ihrer Haut bejagt.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } 10.03.2026, 15:02
Jetzt E-Paper lesen