200.000 App-Downloads, aber

jö Bonus Club – Rewe macht nun Ansage zur Karte

In der Hitparade der meistgeladenen Apps hat jö nun KI-Primus ChatGPT auf Platz zwei verdrängt. Dennoch hat die Plastikkarte längst nicht ausgedient.
Team Wirtschaft
18.07.2025, 05:30
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die App wird geladen, was das Zeug hält. Das zeigen – Stand 17. Juli – die Download-Hitparaden von Apple (iOS) und Google (Android). Tatsächlich hat sich das Programm mittlerweile vor ChatGPT an die Spitze des Rankings gesetzt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Über zwei Millionen nutzen die jö-App

Laut jüngster Bilanz der Rewe-Tochter hat der jö Bonus Club mittlerweile 4,7 Millionen Mitglieder, mehr als zwei Millionen davon nutzen die App. Einen großen Boost erfuhr die Smartphone-Nutzung mit Umstellung auf eine (fast) rein digitale jö-Mitgliedschaft im Mai. Ein weiterer folgte am 3. Juli mit Integration der Billa-Rabatt-Pickerl die die jö-App. Insgesamt sind seither mehr als 200.000 neue User hinzugekommen, 100.000 davon seit Anfang Juli.

Rabatt-Aktionen auch für Nicht-jö-Mitglieder

Was zuletzt für Verwirrung sorgte: Um die 25-Prozent-Pickerl nutzen zu können, muss man zwar seit Anfang Juli jö-Mitglied sein. Die zusätzlich regelmäßig angebotenen Extrem-Aktionen sowie die Warengruppen-Aktionen gelten aber weiterhin für ALLE Kunden.

Bestandskunden können Karte weiter nutzen

Ein ebenso emotionales Thema – die jö-Plastikkarte: Wer eine besitzt, kann sie nach wie vor uneingeschränkt nutzen und mit ihr bis zu sechs Rabatt-Pickerl pro Woche einlösen. App-User erhalten allerdings exklusiv zusätzlich drei, wie es Billa nennt, "Äpp-only-Pickerl" für bestimmte Marken spendiert. Wichtig ist laut Billa, dass man die jö-Mitgliedschaft zu Beginn des Bezahlvorgangs an der Kasse belegt, um von den Rabatten profitieren zu können.

jö stellt weiter Plastikkarten aus

Zudem betonen Billa und jö Bonus Club: "Da nicht alle Menschen den gleichen Zugang zu digitalen Technologien haben",  könnten sich beispielsweise Seniorinnen und Senioren oder insgesamt weniger digitalaffine Menschen immer noch eine jö-Plastikkarte zusenden lassen. Betroffene können diese beim jö-Kundenservice unter der Telefonnummer 01/386 5000 oder per E-Mail an [email protected] beantragen.

Nur noch Geburtsdatum und Mailadresse gefragt

Eine weitere Frage, die die jö-Hotline auf Trab hält: Datenschutz. Tatsächlich benötigt man für eine Registrierung neuerdings nur noch eine E-Mailadresse und ein Geburtsdatum. Weitere Daten wie Vor- und Zuname sowie die Wohnadresse fallen weg. Zusätzlich wird auf eine Analyse des Shopping-Verhaltens auf Einzelkundenebene verzichtet.

{title && {title} } tmw, {title && {title} } 18.07.2025, 05:30
Jetzt E-Paper lesen