Tierischer Einsatz für die Feuerwehr in St. Georgen/Klaus: Ein weibliches Rind war in eine Schwemmgrube eingebrochen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus ihrer misslichen Lage befreien.
Die alarmierten Feuerwehrleute teilten sich am Einsatzort sofort auf. Ein Teil der Mannschaft demontierte hinter dem Tier mehrere Gitter sowie ein Geländer. Dadurch sollte genügend Platz geschaffen werden, um die Kalbin kontrolliert aus der Grube treiben zu können.
Gleichzeitig bauten weitere Einsatzkräfte aus zwei Holzpfosten eine provisorische Rettungsrampe. Diese wurde direkt vor dem Tier in der Schwemmgrube platziert.
Zweimal scheiterte der Rettungsversuch zunächst. Beim dritten Anlauf klappte es schließlich: Die Feuerwehr konnte die Kalbin über die Holzrampe aus der Grube ins Freie treiben.
Das Tier blieb bei dem Zwischenfall am 3. Oktober unverletzt. Anschließend montierten die Einsatzkräfte die zuvor entfernten Gitter und das Geländer wieder und sicherten die Unfallstelle.