Sonnenbrille auf, Sonne im Hintergrund: Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) setzt bei der Spritpreisbremse auf eine auffällige Inszenierung in den sozialen Medien. Mit mehreren Bildercollagen macht der Kanzler auf die am Montag im Nationalrat beschlossene Maßnahme aufmerksam.
Auf Facebook schreibt Stocker: "Die Spritpreisbremse wurde heute beschlossen und das heißt, dass Tanken ab Oktober um 12 Cent pro Liter günstiger wird. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern macht das 6 Euro."
Für die Bildercollagen wurde Stocker mit Sonnenbrille in Szene gesetzt. Die Beiträge stehen unter dem Titel "Just checking". Auf einem der insgesamt vier Motive heißt es: "Just checking, ob du auch findest, dass wir alle wieder zukunftsfroher sein dürfen."
Damit verbindet der ÖVP-Chef die politische Botschaft zur Spritpreisbremse mit einem betont lockeren Auftritt im Netz.
Auch aus Deutschland gab es Lob für die österreichische Maßnahme. Die ÖVP griff die positive Reaktion auf und stellte die Spritpreisbremse als wichtigen Schritt gegen die Inflation dar.
"Die Spritpreisbremse ist ein richtiger Schritt im Kampf gegen die Inflation und für die Stärkung des Standorts – und das wird auch über Österreichs Grenzen hinaus wahrgenommen", verweist Gödl auf die deutsche "Bild"-Zeitung, die zuletzt mit einem Foto von Bundeskanzler Christian Stocker titelte: "Österreicher zahlen schon deutlich weniger als wir. Jetzt wird es noch günstiger. Dieser Kanzler zeigt uns, wie billiger Tanken geht."
Und weiter: "Österreich geht mit seiner Entlastungspolitik den richtigen Weg. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten lassen wir die Menschen und unseren Standort nicht allein, sondern setzen eine wirksame und gegenfinanzierte Entlastungsmaßnahme um. Jetzt liegt es auch an der Opposition, Verantwortung zu übernehmen und diese Spritpreisbremse mit ihren Stimmen mitzutragen."