Obwohl "Nashville" wunderbare Voraussetzungen für ein echtes Seelenpferd mitbringt, wartet er immer noch geduldig in der Pferdeklappe des Österreichischen Tierschutzvereins auf sein großes Glück.
Wieso sich für diesen wunderschönen 18-jährigen Warmblut-Wallach einfach keine neuen Besitzer finden, liegt wohl auf der Hand - oder besser gesagt - auf dem Rücken. "Nashville" leidet unter einer verknöcherten Zubildung an der Wirbelsäule, weshalb er nicht mehr geritten werden kann. Dabei hat das 169 Zentimeter große Pferd auch ohne Sattel so viel zu bieten, denn er ist sanftmütig und liebt Menschen über alles.
„Er genießt jede Streicheleinheit, liebt abwechslungsreiche Bodenarbeit und blüht bei Spaziergängen förmlich auf“Nicole MayrhoferHofleiterin, Pferdeklappe Reutte
Vielleicht kann man "Nashville" ja einfach so lieb haben, wie man einen gigantischen, veganen Hund lieb haben würde und mit ihm spazieren gehen und Tricks üben? Denn eines ist klar, den "Will to please" würde der Wallach in jedem Fall mitbringen, denn er will entdecken, gefallen und lernen.
Wenn man jedoch einfach keinen Raum für "Nashville" hat, könnte man ihm zumindest den hervorragenden Platz in der Pferdeklappe mit einer Patenschaft sichern. Immerhin wird er zumindest dort nicht an seinem Nutzen gemessen, sondern geschützt und gehegt.
„Die optimale Versorgung unserer 26 geretteten Pferde ist ein echter Kraftakt, denn Futter, Hufschmied, Tierarzt und Energie kosten pro Tier jeden Monat mehrere hundert Euro“
Während Blumen verwelken und Pralinen ohnehin nur die hart erarbeitete Vor-Sommer-Figur ruinieren, könnte eine Patenschaft im Tierschutz ein ganzes Leben retten. Sie sichert den Unterhalt der Tiere, setzt ein starkes Zeichen für den Tierschutz und ist zudem steuerlich absetzbar. Als Dankeschön erhalten Unterstützer eine persönliche Patenschafts-Urkunde – und bei einem Besuch in Reutte die Möglichkeit, ihr Patenpferd kennenzulernen.