Frau lag tot im Bett

Killer in Luxus-Heim hinterlässt makabre Nachricht

Eine 87-Jährige wurde in einem Nobel-Heim in Wien-Döbling erstickt – und mit einem gruseligen Detail hinterlassen. Die Polizei jagt den Täter.
André Wilding
25.01.2026, 20:52
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In einer der teuersten Seniorenresidenzen Wiens kam es zu einem Mord-Fall, der selbst erfahrene Ermittler fassungslos macht: Eine 87-jährige Bewohnerin der Park Residenz Döbling wurde erstickt – ein goldener Ring war ihr in den Hals gestopft – "Heute" berichtete.

"Ersticke an deinem Geld"

Das Pflegepersonal hatte die leblose Frau am Dienstag in ihrem Zimmer entdeckt – äußerlich ohne sichtbare Verletzungen. Zunächst wurde der Tod nicht als Verbrechen eingestuft. Doch die Kriminalisten des Landeskriminalamts Wien wurden rasch stutzig und ordneten eine Obduktion an.

Dann die grausige Gewissheit: Die 87-Jährige wurde gewaltsam getötet. Das Schmuckstück im Hals der toten Frau könnte dabei als eine Art Botschaft des Täters verstanden werden: "Ersticke an deinem Geld", formuliert es etwa ein Insider gegenüber der "Kronen Zeitung".

Polizei hält sich bedeckt

Ein Hinweis auf ein persönliches Motiv? Möglich – die Ermittler prüfen aktuell den familiären und sozialen Hintergrund der Frau. Untersucht werden soll nun auch, ob es Anzeichen eines Diebstahls im Zimmer der 87-Jährigen gibt. Zu weiteren Details zu dem Fall hält sich die Polizei jedenfalls bedeckt.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Strenge Kontrollen

Die Residenz im Nobelbezirk Döbling gilt als exklusiv. Die kleinsten Wohnungen kosten laut "Krone" mit Betreuung rund 2.000 Euro pro Monat. Bisher sorgte nur ein Portier für Sicherheit – Fremde kamen leicht ins Haus. Erst seit dem Mord ist private Security im Einsatz, Besucher werden streng kontrolliert.

Die Ermittlungen laufen jedenfalls auf Hochtouren. Die Polizei hofft, den letzten Besucher der Frau bald ausfindig zu machen.

{title && {title} } wil, {title && {title} } 25.01.2026, 20:52
Jetzt E-Paper lesen