Eindringliche Warnung

"Länger als 40 Tage..." – Experte schockiert jetzt alle

Die weltweiten Lebensmittelpreise erreichten im März den höchsten Stand seit Spätsommer 2025 - bei längerem Konflikt drohen weitere Preisschübe.
André Wilding
06.04.2026, 06:30
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Die Preise für Lebensmittel ziehen weltweit wieder an - und das spürbar. Im März erreichten sie laut der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO den höchsten Stand seit dem Spätsommer 2025.

Ein wesentlicher Treiber: die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs. Noch federt ein gutes Getreideangebot die Entwicklung ab. Doch das könnte sich rasch ändern.

"Werden das gesamte nächste Jahr prägen"

FAO-Chefökonom Maximo Torero warnt vor den Folgen eines länger andauernden Konflikts. "Diese Entscheidungen werden sich auf die künftigen Erträge auswirken und unser Nahrungsmittelangebot sowie die Rohstoffpreise für den Rest dieses und das gesamte nächste Jahr prägen", sagte Torero.

Hält der Konflikt "länger als 40 Tage" an, drohen weitere Probleme: Bauern könnten weniger anbauen oder auf Kulturen umsteigen, die weniger Dünger benötigen. Das hätte direkte Auswirkungen auf die Ernten.

Der FAO-Preisindex stieg im Vergleich zu Februar um 2,4 Prozent. Damit liegt er ein Prozent über dem Vorjahr, bleibt aber noch deutlich unter dem Höchststand von März 2022. Besonders stark verteuerten sich Zucker mit plus 7,2 Prozent sowie Pflanzenöle mit plus 5,1 Prozent. Hier schlagen vor allem höhere Rohölpreise und die erwartete Nachfrage nach Biokraftstoffen durch.

Lage spitzt sich zu

Zusätzlich verschärft sich die Lage am Düngemittelmarkt. Durch den Krieg fallen wichtige Lieferungen aus der Golfregion weg. Die Straße von Hormuz ist blockiert - über diese Route laufen rund 30 Prozent des weltweiten Düngemittelhandels. Laut Bank of America sind die Preise dafür bereits um 30 bis 40 Prozent gestiegen.

Gleichzeitig treiben hohe Energiepreise die Kosten entlang der gesamten Lieferkette nach oben - von der Produktion bis zum Transport.

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