Billigere Lebensmittel

Liste doch nicht fix – worum jetzt gezankt wird

Wird Fleisch billiger oder nicht? Auf Bablers Lebensmittel-Liste ist keines zu finden – was für verstimmte Reaktionen sorgt.
Newsdesk Heute
19.01.2026, 20:17
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Der "große" Wurf nach der Regierungsklausur in Mauerbach: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel soll halbiert, Brot, Milch und Co. dadurch endlich billiger werden. Allzu viel erspart sich ein Haushalt durch die fünf Prozent damit aber nicht. Und auch die genaue Liste dürfte alles andere als fix sein.

Solch eine wurde von der SPÖ zwar schon präsentiert – ein gewisses Lebensmittel, das für viele Österreicher aber Hauptbestandteil der meisten Mahlzeiten ist, fehlt: Fleisch. Umgehend rückten ÖVP und Neos aus, hielten fest, dass die Liste "nicht akkordiert" sei und erst noch ausverhandelt werden müsse.

Diese Produkte werden (laut SPÖ) billiger

  • Milch (inkl. laktosefreie tierische Milch)
  • Butter
  • Eier (von Hühnern)
  • Erdäpfel
  • Paradeiser
  • Zwiebel, Knoblauch und Lauch
  • Karfiol und Kohlrabi
  • Salate
  • Karotten, Rüben und Knollensellerie
  • Gurken
  • Bohnen, Erbsen usw.
  • Anderes Gemüse (z.B.: Kürbis, Paprika oder Spargel)
  • Gemüse gefroren (z.B.: Erbsen, Spinat)
  • Äpfel/Birnen frisch
  • Steinobst (Marillen, Kirschen usw.) frisch
  • Reis
  • Weizenmehl und Weizengrieß
  • Nudeln (ohne Füllung) Brot und Gebäck (Semmeln usw.) inkl. glutenfreies Brot
  • Speisesalz

"Fleisch ist Grundnahrungsmittel"

Großen Nachbesserungsbedarf sieht naturgemäß auch Bauernbund-Präsident Georg Strasser: "Wenn man sich entscheidet, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken, dann gehört österreichisches Fleisch selbstverständlich dazu", hält dieser fest.

Fleisch sei Grundnahrungsmittel und ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung. Österreichisches Fleisch stehe darüber hinaus für höchste Qualität, nachvollziehbare Herkunft und Produktion unter höchsten Standards. "Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten hier Tag für Tag verantwortungsvolle Arbeit, für Tierwohl, Sicherheit und Versorgung mit besten Lebensmitteln aus Österreich. Eine Entlastung muss die Lebensrealität der Menschen abbilden und gleichzeitig die heimische Versorgungssicherheit stärken."

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.01.2026, 20:17
Jetzt E-Paper lesen