Vor kurzem sorgte in Deutschland ein Mann für Aufregung, der den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz online als "Pinocchio" bezeichnete. Der Pensionist wurde daraufhin angezeigt. Nun kam ein weiterer Fall ans Licht.
Dieses Mal geht es um einen 34-Jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern. Er soll ein manipuliertes Video verbreitet haben, in dem Merz mit Gewehren erschossen wird, berichtet die "Bild".
Daher klopften nun Polizisten an seine Tür. Der Laptop und das Handy des 34-Jährigen wurden beschlagnahmt. Neben der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wird dem Mann auch die Verbreitung von volksverhetzenden Bildern vorgeworfen.
Bundesweit sei es am Mittwoch zu insgesamt 140 Strafverfahren wegen Hasspostings gekommen. In Mecklenburg-Vorpommern gab es demnach drei weitere Verfahren aufgrund von Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Zudem gab es in Thüringen 18 Durchsuchungen. Von den 140 Fällen seien mehr als die Hälfte dem Bereich rechtsextremistischer Kriminalität zuzuordnen. Dabei geht es um Posting von Hitlergrüßen und Hakenkreuzfahnen. Aber auch gegen linksextremistisch motivierte Taten und Verbrechen religiöser oder ausländischer Ideologie wurde ermittelt.