„Muse Charm“ vorgestellt

Mark Zuckerberg überrascht die Welt mit KI-Tamagotchi

Klein aber supermächtig! Meta-Chef Mark Zuckerberg persönlich hat auf der jüngsten Entwicklerkonferenz ein ungewöhnliches KI-Gadget präsentiert.
Team Wirtschaft
25.09.2026, 06:20
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"Wir haben viele Produkte vorgestellt. Aber ich habe noch eines, das ich euch zeigen will.“ Mit dieser Ansage nach einer umfangreichen Brillen-Präsentation überraschte jetzt Mark Zuckerberg das Publikum der Entwicklerkonferenz Meta Connect 2026. Sprach’s, griff in die Tasche und zog ein Gadget heraus – kaum größer als ein Tamagotchi, ein Kult-Spielzeug der 90er-Jahre. Auf dem Bildschirm zu sehen: ein animiertes, flauschiges Wesen namens Jolly.

Das packt Meta in den Muse Charm

Die Auflösung, die Zuckerberg gleich nachlieferte: Das Gerät heißt "Muse Charm", ist ein KI-Assistent und soll bereits zum Weihnachtsgeschäft 2026 erhältlich sein. Bei weiteren Details hielt sich der Facebook-Gründer hingegen zurück. Denn – ganz fertig ist Muse Charm noch nicht. Bisher seien erst wenige Exemplare hergestellt worden, so Zuckerberg.

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Was man aber bis jetzt dennoch weiß bzw. sehen kann: Auf der Vorderseite sitzt ein rund fünf Zentimeter großer OLED-Bildschirm, auf dem der KI-Avatar Jolly angezeigt wird. Aussehen, Kleidung und Stimme kann man anpassen.

Muse Charm soll zudem über ein Mikrofon, zwei Kameras, Lautsprecher, einen USB-C-Port und eine eigene 5G-Verbindung verfügen. So kann auch ohne WLAN auf die neue Meta-KI namens Muse zugegriffen werden. Telefonate sollen mit dem Charm aber nicht möglich sein.

Fingerabdrucksensor verhindert versehentlichen Start

An der Seite des Geräts sitzt zudem ein Fingerabdrucksensor, der berührt wird, um eine Unterhaltung zu starten. Die beiden Cams sollen der KI zugleich zeigen, was sich rund um den Nutzer abspielt. Dadurch kann Muse Informationen aus der Umgebung in die Antworten einbeziehen. Zum Einrichten sollen iPhone bzw. Android-Smartphones nötig sein.

Im Mittelpunkt des Geräts steht Metas neuer persönlicher KI-Assistent Muse. Die Software wurde erst kürzlich in den USA eingeführt und soll deutlich mehr können als gewöhnliche Chatbots. So beantworte Muse etwa Fragen, recherchiert im Internet, füllt Formulare aus, bucht Termine, verschickt E-Mails und kann Einkäufe erledigen.

Start in Europa und Preis noch offen

Auch Dokumente und Bilder soll der Assistent erstellen können. Der Muse Charm soll diese Funktionen aus dem Smartphone holen und möglichst einfach zugänglich machen. Statt erst eine App zu öffnen, soll der kleine Begleiter ständig griffbereit sein.

Ob Muse Charm noch heuer auch in der EU zu haben sein wird, ist offen. Gleiches gilt für den Preis. Der dürfte sich, so vermuten Experten, im Rahmen einer Smartuhr bewegen.

tmw,25.09.2026, 06:20
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