Nurt noch 36% wollen ihn

Midterms 2026: Trump stürzt auf Rekordtief

Donald Trumps Zustimmung fällt in einer Fox-News-Umfrage auf ein Rekordtief. Vor den Kongresswahlen wächst der Druck auf die Republikaner.
16.10.2026, 10:29
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Für Donald Trump wird die Luft vor den Kongresswahlen dünner. In einer neuen Umfrage* von Fox News fällt seine Zustimmung auf den niedrigsten Wert, den der Sender jemals während seiner beiden Amtszeiten gemessen hat.

Nur noch 36 Prozent der registrierten US-Wähler sind mit der Arbeit des Präsidenten zufrieden. 64 Prozent stellen Trump hingegen ein schlechtes Zeugnis aus. Seit Mai hatte seine Zustimmung bei 39 Prozent gelegen.

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Der Rückgang betrifft laut Fox News insbesondere Menschen unter 45 Jahren, Haushalte mit einem Jahreseinkommen von weniger als 50.000 Dollar, Wähler ohne Hochschulabschluss und nicht weiße Bevölkerungsgruppen.

Rückhalt bei Republikanern bröckelt

Auch innerhalb der eigenen Partei verliert Trump an Unterstützung. Unter republikanischen Wählern liegt seine Zustimmung zwar weiterhin bei 76 Prozent, doch auch das ist ein neuer Tiefstand.

Gegenüber September sank der Wert um drei Prozentpunkte. Seit März 2025, als Trump erst wenige Monate seiner zweiten Amtszeit absolviert hatte, beträgt das Minus bereits 16 Prozentpunkte.

Inflation wird für Trump zum Problem

Besonders schlecht bewerten die Befragten Trumps Wirtschaftspolitik. 77 Prozent sind mit seinem Umgang mit der Inflation unzufrieden. Nur 22 Prozent sprechen ihm in diesem Bereich ihre Zustimmung aus.

Damit liegt Trump beim Thema Teuerung sieben Prozentpunkte unter dem Wert, den sein Vorgänger Joe Biden vor den Kongresswahlen 2022 erreicht hatte.

Auch die allgemeine wirtschaftliche Lage bereitet dem Präsidenten Probleme. 70 Prozent der Befragten lehnen seinen Kurs ab. Bei den Zöllen beträgt die Ablehnung 69 Prozent, bei der Außenpolitik 64 Prozent.

Sechs von zehn Wählern nennen die Lebenshaltungskosten als ihre größte wirtschaftliche Sorge. 74 Prozent beurteilen die Lage der US-Wirtschaft negativ, 53 Prozent rechnen im kommenden Jahr mit einer weiteren Verschlechterung. Nur 18 Prozent geben an, ihre Familie stehe finanziell besser da als vor zwei Jahren.

Demokraten bauen Vorsprung aus

Die schlechte Stimmung trifft die Republikaner wenige Wochen vor den Kongresswahlen im November. Bei der Frage, welche Partei die Befragten in ihrem Wahlkreis unterstützen würden, kommen die Demokraten auf 54 Prozent. Die Republikaner erreichen 45 Prozent.

Im September hatte der Abstand noch sieben Prozentpunkte betragen. Nun liegt die Differenz bei neun Punkten und damit auf dem höchsten Stand des Jahres in den Umfragen von Fox News.

* Die Umfrage wurde von 9. bis 12. Oktober unter 1.202 registrierten Wählern durchgeführt. Die statistische Fehlerquote liegt bei plus oder minus 2,5 Prozentpunkten. Die Befragten wurden telefonisch oder online kontaktiert.

red, 16.10.2026, 10:29