"Wir werden verarscht!"

Mogelpackung: "Kaufe keine Milka Schokolade mehr!"

Weniger Inhalt, gleicher Preis – und keiner sagt's den Konsumenten. Milka steht nun im Zentrum eines handfesten Mogelpackungsskandals.
Newsdesk Heute
03.09.2025, 07:58
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Schoko-Skandal in aller Munde! Mondelez, der US-Konzern hinter der beliebten Milka-Schokolade, sieht sich mit massiver Kritik und einer Klage konfrontiert. Der Vorwurf: Heimliche Reduktion der Füllmengen bei gleichbleibendem Preis. Der Konzern verschleiere die Preissteigerung geschickt durch weniger Inhalt – ohne klare Kennzeichnung oder Kommunikation an die Kundschaft. Viele fühlen sich getäuscht, gar betrogen – und das in Zeiten, in denen ohnehin jede Ausgabe schmerzt.

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"Heute" war auf den Straßen Wiens unterwegs und hat nachgefragt, wie Konsumenten auf die Enthüllung reagieren. Die Antworten zeigen: Die Wut ist groß.

>> Im Video: So reagieren die Wiener auf den "Mogelpackungsskandal"

"Wir werden verarscht"

"Das ist unfair – wir bekommen ja trotzdem gleich viel Gehalt und müssen für weniger Inhalt das Gleiche zahlen – das heißt, wir werden verarscht", ärgert sich Katharina.

Unverständnis zeigen viele: "Nett ist das nicht. Warum soll ich für denselben Preis weniger bekommen? Vor allem, wenn es nicht kommuniziert wird", findet Anna.

Jürgen wird noch deutlicher: "Das ist eine Sauerei! Ich kaufe keine Milka Schokolade mehr – weil das ist eine Frechheit für den Konsumenten!"

"Ich glaube, da gibt es tausend andere Beispiele, wo das Gleiche passiert", sagt Alexander. Für ihn ist klar: Wer wenig verdient, wird doppelt bestraft. "Es ist relativ schwierig, Geld auf die Seite zu legen – und dann wird man auch noch von multinationalen Konzernen betrogen – weltweit, überall."

Ein Passant fasst es schlicht, aber prägnant zusammen: "Das Leben ist hart!"

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.09.2025, 11:35, 03.09.2025, 07:58
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