Welthundetag

Nach Tod des Herrchens: Hunde-Opa Moglis letzte Chance

Zum Welthundetag am 10. Oktober rührt Hunde-Opa Mogli die Herzen: Nach dem Tod seines Herrchens hofft er auf ein neues Zuhause.
Heute Tierisch
09.10.2026, 09:53
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Der Welthundetag am 10. Oktober soll unsere treuen Begleiter feiern. Doch für Hunde wie Mogli gibt es wenig Grund zur Freude: Der 15-jährige Mischlingsrüde hat sein Herrchen verloren und wartet am Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen auf eine neue Familie. Jetzt droht ihm ein besonders trauriges Schicksal.

Herrchen gestorben, Zuhause verloren

Nach dem Tod seines Besitzers führte Moglis Weg zunächst in eine Tierklinik. Danach kam er zu einer neuen Halterin, die mit der Situation überfordert war. Schon bald landete der betagte Vierbeiner schließlich bei der Pfotenhilfe.

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Mogli hat seinen Besitzer verloren.
Pfotenhilfe

Dort zeigte sich, dass auch bei der Versorgung jahrelang Defizite bestanden hatten. "Wir mussten den kleinen Hundeopa nicht nur trösten, sondern sogar grundimmunisieren", berichtet Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. Selbst grundlegende Maßnahmen wie Impfungen und Entwurmungen seien über viele Jahre vernachlässigt worden.

Weihnachten im Tierheim?

Nun hofft Mogli auf einen Neustart – und das möglichst bald. Denn ohne neue Besitzer könnten ihm die ersten Weihnachten ohne sein Herrchen auch noch im Tierheim bevorstehen.

„Wir bieten unseren Hunden zwar sehr viel Liebe, Platz und Auslauf, beste Pflege und tierärztliche Versorgung, aber eine eigene Familie können auch wir nicht ersetzen.“

Am Tierschutzhof bekommt der Rüde Liebe, Auslauf, Pflege und tierärztliche Betreuung. Doch ein eigenes Zuhause könne all das nicht ersetzen, betont Stadler: "Wir bieten unseren Hunden zwar sehr viel Liebe, Platz und Auslauf, beste Pflege und tierärztliche Versorgung, aber eine eigene Familie können auch wir nicht ersetzen."

Pfotenhilfe warnt vor fehlender Vorsorge

Der Fall Mogli zeigt, wie wichtig es ist, schon vor der Anschaffung eines Hundes an dessen Zukunft zu denken. Immer wieder bleiben Tiere zurück, wenn ihre Besitzer ins Krankenhaus oder Pflegeheim müssen oder sterben und niemand ihre Versorgung übernehmen kann.

"Egal wie alt man selbst ist, man sollte sich immer vor einer Hundeanschaffung gut überlegen und planen, was mit dem Hund passiert, wenn man sich einmal selbst nicht mehr um ihn kümmern kann", appelliert Stadler zum Welthundetag.

Für Mogli zählt jetzt vor allem eines: Menschen zu finden, die ihm noch einmal Geborgenheit schenken. Informationen über den 15-jährigen Mischlingsrüden und weitere Hunde, die ein Zuhause suchen, gibt es auf der Website der Pfotenhilfe.

red,09.10.2026, 09:53
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