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Blutdiamanten – neuer Wirbel um Meghans Ohrringe

Herzogin Meghan trug mehrmals sehr auffällige Ohrringe, die ein Geschenk des umstrittenen Kronprinzen von Saudi-Arabien sein sollen.

Heute Redaktion
Die Diamantohrringe sollen vom Kronprinzen aus Saudi-Arabien stammen.
Die Diamantohrringe sollen vom Kronprinzen aus Saudi-Arabien stammen.
Richard Gillard / Camera Press / picturedesk.com

Auf ihrer Tour durch den Südpazifik 2018 war für Prinz Harry und Herzogin Meghan ein voller Erfolg. Doch hinter den Kulissen war es jedoch eine andere Geschichte.

Bei ihrer Tour verbrachten die beiden 48 Stunden auf der Insel Fidschi und besuchten dort ein vom Präsidenten veranstalteten Staatsdinner, bei dem die Herzogin ein auffälliges Paar Diamantohrringe trug. Damals hieß es von den Palastmitarbeitern, der Schmuck sei ausgeliehen, von wem wurde jedoch nicht gesagt.

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    <strong>Das Staatsbegräbnis der Queen - alle Bilder:</strong> Prinzessin Charlotte (7) weint bitterlich um ihre Großmutter.
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    PHIL HARRIS / AFP / picturedesk.com

    Prinz von Saudi-Arabien soll für Tod von Journalisten verantwortlich sein

    Der Grund für diese Zurückhaltung wurde erst zwei Jahre später deutlich, als heraus kam, dass die auffälligen Diamantohrringe ein Hochzeitsgeschenk des Kronprinzen von Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, waren. Zum Zeitpunkt der Hochzeit war das Geschenk jedoch noch nicht umstritten.

    Im Oktober 2018 wurde jedoch der Journalist Jamal Khashoggi in Istanbul ermordet – damals eine internationale Schicknachricht. Bereits vor der Reise der Royals auf die Fidschis wuchs der Verdacht, dass der Kronprinz persönlich die Tötung angeordnet hatte. Nur drei Tage vor dem Dinner, bei dem Meghan die umstrittenen Ohrringe trug, gab Saudi-Arabien zu, dass seine Beamten für den Tod des Journalisten verantwortlich waren.

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      Prinzessin Charlotte weint beim Begräbnis ihrer Urgroßmutter.
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      PHIL HARRIS / AFP / picturedesk.com

      Wusste Meghan von der Herkunft der Blutdiamanten?

      Die Ohrringe wurden drei Wochen später erneut gezeigt, als Meghan sie zur Feier des 70. Geburtstags ihres Schwiegervaters im Buckingham Palace trug. Der Kensington Palace hatte schon zuvor Alarm geschlagen, denn das Personal, das sich um die Hochzeitsgeschenke gekümmert hatte, erkannte die Ohrringe sofort. Eine Quelle sagte gegenüber der "Daily Mail": "Wir haben uns entschieden, Meghan und Harry nicht damit zu konfrontieren, aus Angst vor ihrer Reaktion." Nachdem die Herzogin die Ohrringe zum zweiten Mal getragen hatte, sprach ein Mitarbeiter den Prinzen auf den Schmuck an.

      Der Bruder von Prinz William soll "schockiert" ausgesehen haben. Aber nicht, weil er erst da von der Bedeutung der Ohrringe rfuhr, sondern weil die Leute nun wussten, woher der Schmuck stammte. Später meldete sich auch der Anwalt des Sussexes zu Wort und erklärte, dass Meghan das Personal niemals dazu anwies über die Herkunft der Ohrringe zu lügen.

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        Chiara Ferragni scheint nicht zu frieren.
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