Kroatien-Reisen

Neue Gesetze treffen Urlauber aus Österreich ab Juni

Neue Regeln in Kroatien verändern ab Juni den Urlaub: strengere Kontrollen, neue Pflichten und weniger Angebote möglich.
Heute Life
25.04.2026, 20:45
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Wer heuer seinen Sommerurlaub an der kroatischen Adria plant, muss sich auf spürbare Änderungen einstellen. Ab dem 1. Juni 2026 gilt ein neues Gesetzespaket, das unter anderem den Markt für Ferienwohnungen neu ordnet.

Kern der Reform ist eine verpflichtende Registrierungsnummer für jede Unterkunft. Ohne diese dürfen Apartments oder Ferienhäuser nicht mehr auf Plattformen wie Airbnb oder Booking angeboten werden.

Für Urlauber bedeutet das mehr Sicherheit – aber auch weniger Auswahl. Denn viele bisher nicht registrierte Anbieter könnten vom Markt verschwinden.

Mehr Kontrollen und strengere Durchsetzung

Mit den neuen Regeln geht auch eine deutliche Verschärfung der Kontrollen einher. Neben klassischen Behörden sollen künftig auch lokale Ordnungskräfte und sogar Zollstellen illegale Vermietungen überprüfen dürfen.

Ziel ist es, die Schattenwirtschaft einzudämmen und den Tourismus transparenter zu machen. Für Reisende heißt das: Wer bucht, sollte genau darauf achten, dass die Unterkunft offiziell registriert ist.

Partyregeln und Jugendschutz werden verschärft

Neben den Unterkunftsregeln plant Kroatien weitere Eingriffe, die auch Urlauber direkt betreffen. Dazu zählen strengere Vorschriften beim Alkoholkonsum in Partyzonen sowie neue Jugendschutzbestimmungen.

So sollen Energydrinks künftig erst ab 18 Jahren erlaubt sein, teilweise sind auch lokale Alkoholverbote vorgesehen. Die Regierung reagiert damit auf Probleme durch Massentourismus und exzessives Feierverhalten in beliebten Küstenregionen.

Qualität statt Masse im Tourismus

Hinter den Maßnahmen steht ein klarer Strategiewechsel: Kroatien will weg vom unkontrollierten Wachstum hin zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit im Tourismus. Ein zentrales Register für Unterkünfte sowie strengere Standards sollen langfristig für bessere Angebote sorgen. Gleichzeitig könnten kurzfristig Preise steigen, wenn das Angebot knapper wird.

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