Digital-Telegramm

Neue Handy-Oberfläche Nothing OS 5.0 startet in Kürze

Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.
Digital  Heute
25.08.2026, 11:06
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Montag, 24. August 2026

Neue Handy-Oberfläche Nothing OS 5.0 startet in Kürze

Das Londoner Technologieunternehmen Nothing hat angekündigt, dass Nothing OS 5.0 am Dienstag, 25. August 2026, um 12:00 Uhr vorgestellt wird. "Nothing OS 5.0 schafft ein Android-Erlebnis mit mehr Kontrolle, Personalisierung und Spaß", heißt es. Wer über den bevorstehenden Launch informiert werden möchte, kann sich auf nothing.tech anmelden. Übrigens: Bis 20. September 2026 sind in Österreich bei MediaMarkt und Etec Produkte wie Phone (4a), Headphone (1), Headphone (a), Ear (3) und Ear (a) bis zu 100 Euro günstiger.

Privatkonkurse steigen – 9.500 Fälle erwartet

In Österreich nimmt die Zahl der Privatkonkurse weiter zu: Im ersten Halbjahr 2026 wurden 4.722 Verfahren eröffnet, um 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr. CRIF rechnet deshalb heuer mit bis zu 9.500 Privatkonkursen – dem zweithöchsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Besonders stark stiegen die Fälle in Oberösterreich, während Wien mit 1.591 Verfahren und 79,3 Fällen je 100.000 Einwohner weiterhin an der Spitze liegt. Hohe Lebenshaltungskosten, Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Unsicherheit setzen viele Haushalte unter Druck.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
Die wirtschaftliche Situation stellt enorm viele Unternehmen vor unlösbare Probleme.
Getty Images/iStockphoto

Smartphone wird zur neuen Geldbörse

Das Smartphone ersetzt bei immer mehr Österreichern die klassische Geldbörse. Laut dem aktuellen Payment Report von Nexi bezahlen bereits 38 % der Bevölkerung im Geschäft per Handy, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 73 %. Auch beim Online-Shopping ist das Smartphone längst das wichtigste Gerät: 65 % nutzen es dafür. Der Grund ist vor allem der Komfort – 52,5 % der mobilen Zahler nennen die schnelle und einfache Abwicklung als wichtigsten Vorteil. Gleichzeitig verschmelzen Online- und Offline-Shopping immer stärker.

38 % bezahlen bereits im Geschäft per Smartphone, bei 18–29-Jährigen sind es 73 %.
Nexi / Getty

Dienstag, 25. August 2026

Händler müssen für KI-Suche fit werden

Immer mehr Menschen starten ihre Produktsuche nicht mehr bei Google, sondern bei KI-Assistenten. Laut einer Salesforce-Studie halten bereits 86 % der befragten Händler LLMs innerhalb eines Jahres für unverzichtbar bei der Produktsuche. Gleichzeitig steigt der Druck: 86 % beobachten wachsende Kundenerwartungen, während erst 38 % der Händler agentische KI einsetzen. Für Händler wird damit entscheidend, Produktdaten, Preise und Verfügbarkeiten so aufzubereiten, dass KI-Systeme sie verstehen und in Empfehlungen berücksichtigen können.

Salesforce-Studie: Händler müssen KI-Agenten ansprechen, da Konsumenten stärker über KI-Suchen shoppen.
pixabay.com

KI-Elite kommt zur TedAI nach Wien

Bei der TedAI 2026 in Wien dreht sich alles um die Frage, wie aus leistungsfähigen KI-Modellen tatsächlich nützliche Werkzeuge werden. Neu bestätigt sind unter anderem Felix Rieseberg von Anthropic, Nenad Tomasev von Google DeepMind sowie Anna Goldie und Azalia Mirhoseini von Ricursive Intelligence. Im Mittelpunkt stehen KI-Agenten, praktische Anwendungen, technische Infrastruktur und die Frage, wie Künstliche Intelligenz sicher und kontrollierbar eingesetzt werden kann. Neben den neuen Speaker:innen sind bereits KI-Pionier Peter Steinberger und Nobelpreisträger Geoffrey Hinton angekündigt.

Nenad Tomasev, Senior Staff Research Scientist bei Google DeepMind mit Schwerpunkt auf agentischer KI und Multi-Agenten-Systemen.
Ben Peter Catchpole

Marantz bringt neue Heimkino-Receiver

Marantz legt seine Heimkino-Reihe mit der Cinema Serie 2 neu auf. Die Modelle Cinema 50 Serie 2, Cinema 60 DAB Serie 2 und Cinema 70s Serie 2 erhalten unter anderem einen neuen 32-Bit-Achtkanal-DAC, erweiterte Dirac-Live-Unterstützung und zusätzliche Gaming-Funktionen wie 1440p-Pass-Through und AMD FreeSync. Auch Bluetooth LE Audio, HEOS-Multiroom und neue Werkzeuge für Einrichtung und Fehlerdiagnose sind an Bord. Das Topmodell Cinema 50 Serie 2 bietet neun Verstärkerkanäle, 11,4-Kanal-Signalverarbeitung, Dirac Live mit Bass Control und ART sowie einen Dolby Atmos Channel Expander. Die Preise reichen von 1.100 Euro für den Cinema 70s Serie 2 bis 2.100 Euro für den Cinema 50 Serie 2.

Marantz stellt die neue Cinema Serie 2 vor und erweitert sein Heimkino-Portfolio.
Marantz

Mittwoch, 26. August 2026

Cyberkriminelle setzen zunehmend auf Insider

TrendAI, der Enterprise-Cybersecurity-Geschäftsbereich von Trend Micro, veröffentlicht den Report "The Market for Trust: How Cybercriminals Recruit Corporate Insiders". Die zweijährige Analyse von Untergrundforen und Telegram-Kanälen zeigt: Cyberkriminelle versuchen Unternehmen zunehmend nicht mehr nur zu hacken, sondern deren Mitarbeitende zu kaufen. Besonders gefragt sind Beschäftigte bei Banken, Telekommunikationsanbietern, Social-Media-Plattformen und Krankenhäusern.

Neuer TrendAI-Report: Cyberkriminelle setzen zunehmend auf Insider statt auf Hacking.
TrendAI

Einstiegsjobs erfordern solide Soft Skills

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat im Rahmen der Studie AI Jobs Barometer eine Milliarde Stellenanzeigen analysiert. Ziel der Erhebung war es, Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Jobprofile zu untersuchen und Entwicklungen für den globalen Arbeitsmarkt abzuleiten. Die Ergebnisse zeigen: Die Anforderungen in KI-geprägten Berufen verändern sich deutlich schneller als in weniger von KI beeinflussten Tätigkeiten. Vor allem für Einstiegspositionen erwarten Arbeitgeber zunehmend starke Soft Skills – Kompetenzen wie beispielsweise kritisches Denken, Kollaboration, Veränderungsfähigkeit und Führung.

Rudolf Krickl, CEO von PwC Österreich.
PwC Österreich

Dell macht den Monitor zum Konferenzraum

Dell packt Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und Anschlüsse in einen 43-Zoll-Monitor für kleine Besprechungsräume. Der Pro P 43 4K Huddle Conferencing Monitor bietet ein 4K-IPS-Display, eine 8-MP-4K-HDR-Kamera mit 120 Grad Sichtfeld sowie KI-gestütztes Group Framing und Geräuschunterdrückung. Vier Mikrofone und zwei 8-Watt-Lautsprecher sollen auch in kleinen Räumen für Videokonferenzen sorgen. Per USB-C lassen sich Laptop, Bild, Ton und Daten mit nur einem Kabel verbinden, wobei bis zu 100 Watt Ladeleistung bereitstehen. Der Monitor ist für Zoom zertifiziert, lässt sich ergonomisch verstellen und kostet in Österreich 1.446 Euro.

Dell Pro P 43 4K Huddle Conferencing Monitor.
Dell Technologies

Donnerstag, 27. August 2026

Amazon Music streamt Superbloom-Festival live

Ein Wochenende voller Live-Atmosphäre, Superstars und unvergesslicher Streaming-Momente: Amazon Music überträgt das Superbloom-Festival 2026 erneut exklusiv live für ein weltweites Publikum. Ob über die Amazon Music App, Fire TV, Prime Video oder den Amazon Music Twitch-Kanal:  Am 29. und 30. August können Fans die Auftritte von Zara Larsson, Ikkimel, Zartmann und Co. live aus dem Münchner Olympiapark verfolgen. Zwei Tage lang verwandelt sich der Münchner Olympiapark in den ultimativen Festival-Hotspot.

Amazon Music überträgt das Superbloom-Festival 2026 exklusiv im Livestream.
Amazon

Tüv Austria startet eine neue Bahn-Offensive

Tüv Austria baut sein Geschäft im europäischen Bahnsektor aus und gründet dafür die Tüv Austria Rail GmbH mit Sitz in Berlin. Die neue Gesellschaft bündelt Kompetenzen rund um Schienenfahrzeuge, Infrastruktur und Bahnsysteme und soll Kunden bei Projekten über den gesamten Lebenszyklus begleiten. Das Angebot reicht von Sicherheitsprüfungen, Zulassungen und Engineering bis zu Cybersecurity, Instandhaltung und technischen Due-Diligence-Prüfungen. Damit will Tüv Austria auf die wachsende Bedeutung des Schienenverkehrs und steigende Investitionen in Europas Bahnsysteme reagieren.

AT&S erobert Medien-Spitze im ATX

Das steirische Technologieunternehmen AT&S ist laut einer pressrelations-Analyse das am positivsten wahrgenommene Unternehmen im österreichischen ATX. Mit mehr als 7.400 Medienbeiträgen und einer potenziellen Reichweite von rund 2,3 Milliarden Kontakten erreichte AT&S die beste Tonalität aller untersuchten Unternehmen. Für die starke internationale Aufmerksamkeit sorgten vor allem der KI-Boom, die Nachfrage nach IC-Substraten und High-End-Leiterplatten sowie die Expansion, unter anderem am Standort Kulim in Malaysia. Auch CEO Michael Mertin legte zu und verbesserte sich im Ranking der sichtbarsten ATX-Chefs um zehn Plätze auf Rang drei.

Die rasante Entwicklung der Halbleiterarchitektur führt zu einer grundlegenden Veränderung der Nachfrage nach IC-Substraten.
AT&S / Werner Krug

Freitag, 28. August 2026

Asus bringt Business-Laptop mit KI-Power

Asus bringt mit ExpertBook PM5 G2 ein Business-Notebook für hybride Arbeitsumgebungen auf den Markt. Der Laptop kommt mit AMD Ryzen AI 9 HX, bis zu 55 NPU TOPS, maximal 96 GB DDR5-RAM und bis zu 3 TB Dual-SSD-Speicher. KI-Funktionen wie Asus MyExpert, AI Noise Cancelling und eine intelligente Kamera sollen den Arbeitsalltag und Videokonferenzen erleichtern, zudem wird Microsoft Copilot+ unterstützt. Die 14-Zoll-Version wiegt ab 1,27 Kilogramm und ist ab sofort ab 2.083 Euro erhältlich.

Das AMD-basierte Asus ExpertBook PM5 G2 ist ab sofort ab 2.083 € erhältlich.
Asus

Diese digitalen Hürden bremsen Millionen aus

Digitale Barrierefreiheit soll sicherstellen, dass Websites und Online-Angebote von möglichst allen Menschen genutzt werden können. Dazu gehören etwa eine Navigation per Tastatur, ausreichende Farbkontraste und Alternativtexte für Bilder. In Österreich gilt seit 28. Juni 2025 das Barrierefreiheitsgesetz, das bestimmte Unternehmen zur barrierefreien Gestaltung ihrer digitalen Angebote verpflichtet. Laut einer repräsentativen Accessiway-Umfrage haben 53 Prozent der Österreicher Schwierigkeiten bei der Nutzung digitaler Inhalte.

Helena Selakovic, Expertin für digitale Barrierefreiheit bei Accessiway.
Accessiway

Gratis-Software kann zur Falle werden

Kostenlose Software ist nicht automatisch sicher: Gefälschte Freeware, Testversionen und gecrackte Programme werden von Cyberkriminellen genutzt, um Malware oder unerwünschte Zusatzsoftware zu verbreiten. Während Shareware meist zeitlich oder funktional eingeschränkt getestet werden kann, bleibt Freeware dauerhaft kostenlos nutzbar. Nutzer sollten Programme daher möglichst direkt von offiziellen Entwicklerseiten oder vertrauenswürdigen Plattformen laden, den Herausgeber prüfen und auf gecrackte Versionen verzichten.

Kostenlose Software herunterzuladen wirkt oft harmlos, kann aber schnell gefährlich werden.
pixabay.com

Samstag, 29. August 2026

Commvault integriert Threat Scan mit Google Threat Intelligence

Commvault hat heute eine neue Integration mit Google Threat Intelligence angekündigt. Daten und Scan-Funktionen von Googles Plattform für Bedrohungsinformationen werden direkt in die Workflows von Commvault Threat Scan eingebunden. Für Kunden bedeutet dies, globale Bedrohungsinformationen bei der Wiederherstellung sofort berücksichtigen, saubere Wiederherstellungspunkte schneller finden und die Wiederherstellung nach Cyberangriffen beschleunigen zu können.

Commvault integriert Threat Scan mit Google Threat Intelligence.
Commvault

Österreich führt bei der 5G-SA-Testquote

Laut den Daten von nPerf belegte Österreich zwischen Jänner und Juli 2026 den 1. Platz bei der 5G-SA-Testquote unter den Top 10 europäischen Ländern. Die 5G SA (Standalone) basiert auf einem vollständig 5G-fähigen Kernnetz, im Gegensatz zur nicht-autonomen 5G-Technologie, die noch auf 4G setzt. Mit einem Anteil von 31,9 % der Tests auf diesem Netz liegt das Land vor dem Vereinigten Königreich (31,3 %) und der Schweiz (25,1 %). Diese Technologie, die die vollen Kapazitäten von 5G ausschöpft, ermöglicht eine geringere Latenz und eine bessere Stabilität.

KI-Fehler beginnen oft schon im Unternehmen

Wenn KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity falsche Informationen über Unternehmen liefern, liegt die Ursache nicht immer im Modell. Häufig sind veraltete, widersprüchliche oder schlecht strukturierte Inhalte auf den eigenen Websites und in internen Datenbanken das Problem. Eine Analyse von rund 250.000 KI-Antworten von blinq zeigt zudem, dass bei einem kommerziellen Prompt-Set 66,2 Prozent der Inhalte aus Unternehmensquellen stammen. Damit wird das Content Management System zur Vertrauensinfrastruktur.

Wenn die KI falsch liegt: Warum das Problem oft im Unternehmen beginnt.
pixabay.com

Sonntag, 30. August 2026

Ohne Daten keine Verteidigungsfähigkeit

Die digitale Transformation wird für Europas Verteidigung zum strategischen Faktor, doch bei der Umsetzung klaffen Anspruch und Realität auseinander. Laut einer BearingPoint-Studie erwarten bis zu 70 % der Führungskräfte aus Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigungsindustrie bis 2028 einen hohen Einfluss der Digitalisierung, aber nur bis zu 30 % sehen ihre Organisation digital weit entwickelt. Auch Österreich steht vor dieser Herausforderung, da mit dem steigenden Verteidigungsbudget und dem Modernisierungsplan "Österreichisches Bundesheer 2032+" digitale Führungs-, Kommunikations- und Cyberfähigkeiten ausgebaut werden sollen.

Die digitale Transformation wird für Europas Verteidigung zum strategischen Faktor.
pixabay.com

Smart-Home-Geräte: Was wirklich gespeichert wird

Vernetzte Haushaltsgeräte sind laut Forum Hausgeräte keine Abhörgeräte und erfassen grundsätzlich nur Daten, die für Betrieb, Sicherheit und Komfort nötig sind. Dazu zählen etwa Programm-, Energieverbrauchs- und Diagnosedaten, während eine dauerhafte Audioaufzeichnung, unnötige Datensammlung und eine Weitergabe an Dritte ohne Zustimmung ausgeschlossen werden. Für Datenschutz und Cybersicherheit gelten unter anderem DSGVO, Cyber Resilience Act und Data Act. Das Forum will mit mehr Transparenz verbreitete Ängste rund um smarte Haushaltsgeräte abbauen.

Forum Hausgeräte klärt über Datenschutz, Datennutzung und Cybersicherheit auf.
Forum Hausgeräte

Österreich auf Platz 2 bei 5G-Testanteil

Laut den Daten von nPerf belegt Österreich zwischen Jänner und Juli 2026 den 2. Platz beim 5G-Testanteil unter den 10 führenden europäischen Ländern. Mit 48,2 % der durchgeführten Tests in 5G liegt es vor Deutschland (46,8 %) und Portugal (43,3 %). Dieser Anteil spiegelt die zunehmende Verbreitung dieser Technologie wider, die flüssigere Anwendungen wie das Herunterladen von Dateien oder das Ansehen von Videos in hoher Auflösung ermöglicht.

Spannende Spielereien, tolle Technik, fürchterliche Flops im Digital-Telegramm. Jeden Tag der Woche liefert "Heute" drei aktuelle Kurzmeldungen.

red,Akt. 03.09.2026, 15:47, 25.08.2026, 11:06