Haushalte bekommen Post

Neue ORF-Briefe mit hohen Forderungen trudeln ein

Neue ORF-Briefe sorgen wieder für jede Menge Aufregung – jetzt flattern die Zahlungsaufforderungen Tausenden Österreichern ins Haus.
Newsdesk Heute
23.02.2026, 18:00
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Bei vielen Österreichern beginnt das neue Jahr mit unerfreulicher Post: Der neue ORF-Beitrag wird fällig – und die entsprechenden Vorschreibungen trudeln derzeit massenhaft ein. Wie das Portal "5min.at" berichtet, werden die Zahlungsinformationen aktuell per Brief oder E-Mail verschickt. Für zahlreiche Haushalte bedeutet das: rasch überweisen – sonst drohen zusätzliche Kosten.

Zahlungsfrist von nur 14 Tagen

Besonders betroffen sind jene Personen, die nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen. Wer weiterhin klassisch per Erlagschein zahlt, muss den vorgeschriebenen Betrag in der Regel binnen 14 Tagen begleichen. Wird diese Frist versäumt, kann es teuer werden: In solchen Fällen wird eine Mahnung verschickt, zusätzlich fällt ein Säumniszuschlag an. Laut Bericht kann dieser bis zu 18,36 Euro betragen.

Damit erhöht sich der ohnehin nicht geringe Jahresbetrag noch weiter – ein Umstand, der bei vielen Betroffenen für Unmut sorgt.

Teilzahlung oder Gesamtsumme

Ein wesentlicher Punkt betrifft die Zahlungsart. Wer dem ORF ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, kann den Beitrag weiterhin in mehreren Teilbeträgen über das Jahr verteilt abbuchen lassen. Das sorgt zumindest für eine etwas geringere monatliche Belastung.

Anders sieht es bei jenen aus, die keine automatische Abbuchung eingerichtet haben. Sie erhalten unter Umständen (falls 2023 die Jahresgebühr per Erlagsschein oder noch nicht gezahlt wurde) die gesamte Jahressumme auf einmal vorgeschrieben.

Je nach Bundesland kann sich diese auf rund 240 Euro belaufen. Für viele Haushalte bedeutet das eine spürbare finanzielle Zusatzbelastung zu Jahresbeginn.

Frust über hohe Vorschreibungen

Seit der Umstellung vom geräteabhängigen GIS-Modell auf den verpflichtenden Haushaltsbeitrag muss grundsätzlich jeder Haushalt zahlen – unabhängig davon, ob ein klassisches Rundfunkgerät vorhanden ist oder nicht.

Wer ein Schreiben erhalten hat, sollte die Zahlungsfrist genau prüfen und rechtzeitig überweisen, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden. Wer künftig flexibler zahlen möchte, kann prüfen, ob ein Umstieg auf das SEPA-Lastschriftverfahren sinnvoll ist. Damit lassen sich Einmalbelastungen vermeiden und die Kosten besser über das Jahr verteilen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.02.2026, 18:04, 23.02.2026, 18:00
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