Mit 1. Oktober gelten in Österreich neue gesetzliche Regeln für E-Mopeds, E-Bikes und Scooter. Für Essenszusteller bringt das einige Änderungen. Foodora setzt dabei auch auf Verkehrssicherheitstrainings, unterstützt Zusteller mit einer Prämie von 50 Euro.
Foodora beteiligt sich an einer Initiative des Verkehrsministeriums und unterstützt seine Zusteller bei der Teilnahme an den speziellen Verkehrssicherheitstrainings mit 50 Euro.
Gleichzeitig ändert das Unternehmen mit 1. Oktober seine Vorgaben für Fahrzeuge deutlich. E-Mopeds sind für Lieferungen innerhalb der Foodora-Flotte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt.
Für Lieferungen dürfen nur noch Fahrräder und E-Bikes verwendet werden. Wer trotzdem ein E-Moped einsetzt, verstößt laut Unternehmen gegen die vertraglichen Vorgaben. Das kann bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen.
Die Umstellung wurde bereits Monate im Voraus vorbereitet. Nach Angaben von Foodora werden die Zusteller seit Juni 2026 regelmäßig über die bevorstehenden Änderungen informiert.
Neben E-Mails und Newslettern gab es während des Sommers Veranstaltungen in mehreren österreichischen Städten. Dort konnten sich Zusteller über die neuen gesetzlichen Vorgaben, die Folgen für ihre Arbeit und Möglichkeiten zum Fahrzeugwechsel informieren.
Laut einer von Oxford Economics für Foodora Österreich durchgeführten Umfrage stimmen 71 Prozent der Befragten zu oder voll und ganz zu, dass das Unternehmen ausreichende Maßnahmen zur Unterstützung ihrer Sicherheit ergreift.
Um den Wechsel auf Fahrräder und E-Bikes zu erleichtern, plant Foodora bis 2027 Investitionen im siebenstelligen Bereich. Teil davon ist eine Zusammenarbeit mit dem Fahrradvermieter Cycle. Darüber erhalten Zusteller Zugang zu Fahrrädern und E-Bikes sowie Wartungs- und Serviceleistungen.
"Wir haben uns frühzeitig auf die neuen Vorgaben vorbereitet und unsere Rider über mehrere Monate hinweg bei der Umstellung begleitet. Neben klarer Information war uns wichtig, auch konkrete Lösungen für den Wechsel auf Fahrräder und E-Bikes zur Verfügung zu stellen", sagt Dragan Milovanovic, Managing Director foodora Österreich.