"Diskriminierung"

ÖAMTC warnt jetzt Tanktouristen vor dieser fiesen Falle

Wer fürs Tanken ins Ausland fährt, will sparen, doch es lauern versteckte Preisfallen, Diskriminierung an Zapfsäulen und strenge Einschränkungen.
Heute Life
09.04.2026, 13:05
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Die nach wie vor hohen Spritpreise treiben viele Autofahrer zum Tanken über die Grenzen Österreichs. Doch genau hier kann eine gemeine Kostenfalle lauern. Davor warnt der ÖAMTC eindringlich.

Gerade dort, wo Benzin und Diesel noch erschwinglich sind, können sogenannte Tanktouristen draufzahlen. In Ungarn (Benzin: 1,537, Diesel: 1,619) und der Slowakei (Benzin: 1,577, Diesel: 1,687) gelten die durch staatliche Eingriffe günstigeren Preise nur für die jeweiligen Staatsbürger.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

"Mit österreichischem Kennzeichen zahlt man meist einen deutlich höheren Preis. Diese unzulässige Diskriminierung wurde bereits von der EU-Kommission festgestellt." Die Praxis sei jedoch weiterhin Realität an vielen Tankstellen und der Preis für Ausländer zudem nicht immer gut angeschrieben, so der österreichische Automobilclub.

Günstig, aber mit Haken: Slowenien und Kroatien

Anders sieht es in Slowenien und Kroatien aus - wo die Höchstpreise ebenfalls staatlich reguliert werden. In Slowenien kommt der Diesel so laut Europäischer Kommission aktuell im Schnitt auf 1,619 Euro pro Liter und das Benzin auf 1,506 Euro pro Liter. Aber, das gilt laut ÖAMTC nicht unbedingt für Tankstellen auf der Autobahn – diese sind nicht reglementiert.

Zudem gibt es eine andere Einschränkung: In Slowenien gilt eine maximale Abgabemenge von 50 Litern pro Pkw. Das Befüllen von Kanistern ist entweder komplett verboten oder es gilt eine Befüll-Obergrenze von 10 Litern.

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