Erneut wurde ein straffälliger Asylwerber abgeschoben! Der 33-jährige Afghane wurde von Wien aus über Istanbul nach Kabul gebracht, die Maßnahme wurde durchgehend begleitet und überwacht.
Der Mann war in Österreich mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Insgesamt wurde er vier Mal strafrechtlich verurteilt und verbüßte Haftstrafen im Ausmaß von insgesamt 4,5 Jahren.
Zu den Delikten zählen unter anderem mehrfacher versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie schwere Körperverletzungen. Zusätzlich weist sein Strafregister sieben kriminalpolizeiliche Vormerkungen auf.
Bereits im September 2025 war der Mann von einer Delegation der afghanischen Verwaltung in Wien eindeutig als Staatsangehöriger identifiziert worden. Damit waren die Voraussetzungen für eine Abschiebung gegeben.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Rückführungen bleiben ein zentrales Thema. Im Jahr 2025 mussten mehr als 14.000 straffällige Personen und illegal Aufhältige Österreich verlassen - das entspricht rund 40 Personen pro Tag, darunter etwa zehn Straftäter.
Auch heuer setzt sich dieser Trend fort: Allein im Jänner und Februar 2026 wurden 2.270 Personen außer Landes gebracht. Im selben Zeitraum gab es lediglich 768 Asylerstanträge. Damit verließen mehr Menschen Österreich, als neu hinzukamen.
Parallel dazu ist auch die Zahl der Asylwerber in der Grundversorgung stark gesunken. Aktuell befinden sich bundesweit rund 8.200 Personen im System - so wenige wie seit über 20 Jahren nicht mehr.
"Wir verzeichnen mehr Abschiebungen als neue Asylanträge. Diese Entwicklung gilt es nachhaltig abzusichern", stellt Innenminister Gerhard Karner gegenüber "Heute" unmissverständlich klar.