Spionageverdacht in Wien

Österreich wirft vier russische Diplomaten hinaus

Österreich greift hart durch: Vier russische Diplomaten müssen wegen mutmaßlicher Spionagetätigkeiten das Land verlassen.
23.10.2026, 09:23
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Österreich weist erneut russische Diplomaten aus! Wie das Außenministerium mitteilt, wurden gleich vier Vertreter Russlands in Wien zu unerwünschten Personen erklärt. Hintergrund sind Erkenntnisse der österreichischen Sicherheitsbehörden. Im Raum steht der Verdacht auf Spionage, wie "Profil" zuerst berichtete.

Drei Diplomaten der Botschaft betroffen

Konkret handelt es sich um drei Diplomaten der russischen Botschaft in Wien. Diese sollen laut Außenministerium Tätigkeiten ausgeübt haben, die mit ihrem diplomatischen Status nicht vereinbar sind.

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Die Konsequenz: Alle drei wurden gemäß Artikel 9 des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen zu sogenannten "personae non gratae", also unerwünschten Personen, erklärt.

Auch russischer OSZE-Diplomat muss gehen

Doch damit nicht genug! Auch ein russischer Diplomat, der bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien tätig war, ist von der Maßnahme betroffen.

Der Mann gehörte der russischen Delegation für militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle an. Auch ihm werden Tätigkeiten vorgeworfen, die mit seinem diplomatischen Status unvereinbar sind. Er wurde ebenfalls zur unerwünschten Person erklärt und aufgefordert, Österreich zu verlassen.

Nicht die erste Ausweisung

Bereits im Frühjahr hatte Österreich russische Diplomaten des Landes verwiesen. Nun kommt es erneut zu einem diplomatischen Zwist zwischen Wien und Moskau.

Welche konkreten Handlungen den vier Diplomaten vorgeworfen werden, geht aus der Mitteilung des Außenministeriums nicht hervor. Auch nähere Angaben zu den Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden wurden nicht gemacht.

red, 23.10.2026, 09:23
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