Papst Leo XIV. muss sich einer Operation an der Lunge unterziehen. Sein Bruder Louis Prevost hofft auf einen erfolgreichen Eingriff und eine vollständige Genesung des Kirchenoberhauptes.
Der Bruder von Papst Leo XIV. richtet vor einer bevorstehenden Operation des Kirchenoberhauptes einen eindringlichen Appell an die Gläubigen. "Ich bitte Sie, ihn in Ihre Gebete einzuschließen, damit die Operation gut verläuft und es keine weiteren Komplikationen gibt", erklärte Louis Prevost gegenüber der italienischen Zeitung "Corriere della Sera".
Am Dienstag soll der Pontifex im römischen Agostino-Gemelli-Krankenhaus operiert werden. Dabei wird ein Gewebeknoten aus seiner Lunge entfernt, der sich noch in einem frühen Stadium befindet. Zu welcher Uhrzeit der Eingriff geplant ist, ließ der Vatikan offen.
Entdeckt wurde die Veränderung bei einer routinemäßigen medizinischen Kontrolle. Wie die vatikanische Pressestelle am Montag auf Fragen von Journalisten erklärte, waren keine akuten gesundheitlichen Probleme der Anlass für die Untersuchung. Weder eine Entzündung noch eine Infektion hatten demnach zu dem Befund geführt.
Nach der Operation wird Leo XIV. voraussichtlich rund eine Woche im Krankenhaus bleiben. Der Vatikan hat bereits alle offiziellen Verpflichtungen des Papstes bis einschließlich 20. Oktober abgesagt.
Sein Bruder Louis Prevost blickt trotz des bevorstehenden Eingriffs optimistisch auf die Genesung des Pontifex. "Ich bin sicher, dass er sich vollständig erholen und seine Aufgabe als Oberhaupt der katholischen Kirche fortsetzen wird", betonte der 74-Jährige.
Louis Prevost, der im US-Bundesstaat Florida lebt, kämpft selbst mit gesundheitlichen Problemen. Laut "Corriere della Sera" wird er derzeit aufgrund einer Krebserkrankung in einem Krankenhaus in den Vereinigten Staaten behandelt.
Während er sich selbst in medizinischer Betreuung befindet, hofft er auf einen komplikationsfreien Eingriff und die rasche Erholung seines Bruders.