Für Studenten

Preis-Hammer: Ministerin bringt tägliches 5-Euro-Menü

Studenten bekommen jetzt ein warmes, gesundes Menü um unter 5 Euro, gefördert vom Staat, erklärt Ministerin Holzleitner. Start ist an der Uni Linz.
Angela Sellner
08.10.2026, 21:11
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Leberkässemmel, Pizzaschnitte, Weckerl aus dem Supermarkt, dazu ein Getränk und vielleicht noch etwas Süßes – da sind schnell mehr als zehn Euro weg. Für viele Studenten ist die Verpflegung im Uni-Alltag eine finanzielle Herausforderung. Ganz zu schweigen vom Aspekt einer ausgewogenen, gesunden Ernährung.

Mit dem Programm "Mensa 2030" will das Wissenschaftsministerium jetzt günstige und gleichzeitig ausgewogene Mahlzeiten an Hochschulen ermöglichen. Start ist an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz  – seit 5. Oktober läuft dort als erster Uni Österreichs das Programm "Mensa 2030" mit einem Menü für unter fünf Euro.

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Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat das Programm auf den Weg gebracht und war bei der Premiere in Linz vor Ort. "Das Fünf-Euro-Mensa-Menü kommt und bedeutet für Studierende konkret: gutes, gesundes Essen zu einem fairen Preis", so Holzleitner.

Staat zahlt mehr als die Hälfte dazu

Das Ministerium unterstützt die Umsetzung des Studenten-Menüs finanziell. Über vier Millionen Euro pro Jahr sind für das Programm insgesamt eingeplant (aus Umschichtungen und Rücklagen im Budget des Ressorts).

Bei Speisen bis 9,90 Euro übernimmt der Staat 55 Prozent des Preises. Bei Gerichten zwischen 9,90 und 14,90 Euro gibt es immerhin noch 40 Prozent Zuschuss. Die Förderung gilt für ein Essen pro Tag.

Damit wird etwa aus einem Essen um 9,90 Euro eine Mahlzeit um rund 4,46 Euro.

Die JKU macht als erste Universität den Anfang, weitere Standorte sollen folgen.

Mensen werden gemütlicher

Doch nicht nur beim Menü-Preis ändert sich etwas. "Mensa 2030" will die Uni-Kantinen zudem moderner, gemütlicher und nachhaltiger machen. Das Ministerium stellt dafür auch Geld für neue Küchenausstattung und attraktivere Aufenthaltsbereiche bereit.

"Mensa 2030 setzt nicht nur beim Preis neue Maßstäbe, sondern auch bei der Qualität: Zwölf streng definierte Kriterien geben künftig vor, worauf es bei den Mensen ankommt – von ökologischen Aspekten über Tierwohl bis hin zu sozialen Verpflichtungen", erklärt Holzleitner.

sea,Akt. 08.10.2026, 22:01, 08.10.2026, 21:11
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