Mit mehrstündiger Verspätung landete Flug SVI 6612 am Mittwochabend in Wien. Aus Kairo wurden 151 Österreicher aus dem Nahost-Krieg heimgebracht. Darunter befand sich auch Corina, die mit ihrer Familie in Dubai auf Urlaub war. Im Gespräch mit "Heute" schildert sie ihre Eindrücke vor Ort.
Zunächst habe sie gar nichts mitbekommen, sagt sie. Hätte sie kein Smartphone gehabt, hätte sie einen "Super-Urlaub" gehabt und sich keine Sorgen machen müssen. Kurze Zeit später habe man aber doch "recht schnell und deutlich die Anspannung gemerkt". Am Sonntag seien dann "auch bei uns die Raketen geflogen", schildert sie die bangen Stunden.
Die Sorge habe dabei nicht einmal der unmittelbaren Gegenwart gegolten, sondern möglichen Szenarien, die noch kommen könnten. Die Vorstellung, irgendwo festzusitzen und nicht mehr nach Hause zu kommen, bezeichnet sie als "das Schlimmste".
Die Organisation der Heimreise über Dubai und den Oman sei "super" organisiert gewesen. Die zuständigen Stellen vor Ort seien unglaublich hilfsbereit, der Flug "mühsam" gewesen. Allerdings, so hält sie fest, sei dies nun "egal". "Wir sind da".
Am Flughafen in Schwechat wurden die Heimkehrer von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) in Empfang genommen. "Ich freue mich, dass so viele Menschen wohlbehalten nach Hause gekommen sind, und wir arbeiten weiter mit Hochdruck an weiteren Möglichkeiten für Rückreisen", erklärte sie.
Schon am Donnerstag sollen weitere diesbezügliche Flüge stattfinden. Laut der Außenministerin wird die AUA am Donnerstag um 16:40 aus Maskat im Oman mit 180 Österreichern an Bord Richtung Wien abheben. Um 18:05 Uhr startet eine weitere Maschine in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad mit 300 Sitzplätzen.