Kreml-Wunschliste an Trump

Der wahre Grund, warum Putin jetzt verhandeln will

Russische Truppen rücken bei Pokrowsk weiter langsam vor, gleichzeitig hat Trump neue Verhandlungen auf Basis einer Kreml-Wunschliste angestoßen.
Newsdesk Heute
25.11.2025, 08:24
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Im Raum Pokrowsk geraten die ukrainischen Verteidiger momentan ordentlich unter Druck. Besonders hart trifft es sie im Norden der Stadt und im benachbarten Myrnohrad, wo sie sich aber weiterhin behaupten.

"Das anhaltende Vorrücken der russischen Truppen bedeutet nicht, dass diese den Rest der Oblast Donezk unmittelbar einnehmen werden", heißt es vom US-amerikanischen Institut für Kriegsstudien (ISW).

Die russischen Truppen kämen nach wie vor nur langsam voran, auch wenn es in den letzten drei Monaten "relativ schnelle Fortschritte" gegeben hat.

Die russische Seite versuche gerade, durch Verhandlungen das gesamte Gebiet Donezk zu bekommen. "Der Kreml hat seine Bemühungen verstärkt, die falsche Darstellung zu verbreiten, dass ein russischer Sieg unvermeidlich sei, sodass die Ukraine und der Westen den russischen Forderungen unverzüglich nachgeben sollten", so die ISW-Einschätzung.

Kreml-Wunschliste reduziert

Die Abtretung von Donezk ist Teil eines 28-Punkte-Plans, den der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew gemeinsam mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff ausgearbeitet hat.

Nach Einspruch der Ukraine und ihrer europäischen Partner bei den Gesprächen in Genf ist diese "Kreml-Wunschliste" in der ursprünglichen Fassung aber nicht mehr aufrecht.

Wie genau der neue Entwurf aussieht, ist im Moment weitgehend unklar. Kiew sowie Länder wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich lehnen eine Abgabe von Gebieten grundsätzlich ab.

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