"Achter-Sepp" jettet um die Welt – und lässt das den Steuerzahler einiges kosten. 5.687 Euro und 54 Cent: So viel kosteten die Flugtickets für Staatssekretär Sepp Schellhorn und drei seiner Büro-Begleiter. Sie mussten in Accra, der Hauptstadt Ghanas, das Österreichische Kulturforum eröffnen.
Geflogen wurde sowohl Business als auch in der Economy Class, auch "politische Konsultationen" soll es dort gegeben haben. Das brachte eine parlamentarische Anfrage der FPÖ zutage.
Die übrigen Flugreisen des "Deregulierungs-Staatssekretärs" führten ihn und sein Team allesamt nach Europa. 2.160,71 kosteten die Flüge für vier Personen nach Berlin und Brüssel. Begründet wurde das mit einem österreichischen Filmempfang anlässlich der Berlinale, Gespräche zu den Themen Deregulierung und Entbürokratisierung und die Teilnahme an der Buchpräsentation "Belladonna".
Um 2.496,60 Euro wurden abermals drei Tickets nach Brüssel gebucht, diesmal wegen des Rats für Auswärtige Angelegenheiten. Weitere 947,20 Euro kosteten zwei Tickets nach Leipzig und Berlin. Am Programm standen die Eröffnung des Österreich-Stands und des Traduki-Stands auf der Leipziger Buchmesse bzw. der Auftakt von MaerzMusik der Berliner Festspiele mit dem Klangforum Wien.
Letztlich ging es für Schellhorn noch ohne Begleitung zu einem informellen Rat für Auswärtige Angelegenheiten nach Kyjiw. Apropos alleine: Darüber hinaus fielen für die Dienstreise eines Mitarbeiters zur Teilnahme am Political Tech Summit in Berlin für den Flug in der Economy-Klasse Kosten in Höhe von 856,59 Euro an.