Gestrandet und geschwächt

Schock in der Ostsee! Wal droht qualvoll zu sterben

Große Aufregung in Deutschland! An der Ostseeküste ist ein Wal auf Grund gelaufen. Das geschwächte Tier kämpft um sein Leben.
Newsdesk Heute
23.03.2026, 14:46
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Dramatische Szenen in der Lübecker Bucht! Nachdem ein Wal auf eine Sandbank vor Niendorf im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein gelaufen war, schlugen Anrainer am Montag gegen 1.50 Uhr Alarm. Ein Großeinsatz von Polizei, Wasserschutzpolizei und der Meeresschutzorganisation "Sea Shepherd" war die Folge.

Zusätzlich sollen Experten des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) bei der Rettung des geschwächten Tieres helfen. Die Situation gilt als kritisch. Die Überlebenschancen des Meeressäugers seien gering.

Angespannte Situation

So sagte der Sea-Shepherd-Sprecher Manuel Abraas gegenüber der "Bild", dass es nicht gut für den Wal aussehe. Um seinen Körper sei eine Leine gewickelt, auch die Gezeiten würden fehlen. So sei es unwahrscheinlich, dass sich das Tier selbst befreien könne.

Laut Vorstand der Deutschen Meeresstiftung, Frank Schweikert, würde der Wal – auch wenn man ihn von der Sandbank herunterbekäme – in dem Gebiet nichts zu fressen finden. Es gelte als unwahrscheinlich, dass das Tier wieder zurück ins offene Meer finde.

Zudem könne der Wal nicht rückwärts schwimmen. So könnte man ihn vielleicht mit der Hilfe von mehreren Personen befreien, stehe dann jedoch vor der Situation, dass das Tier erneut ins flache Wasser schwimmt.

Wal könnte zerreißen

Wie der Marineumweltwissenschaftler von Sea-Shepherd, Sven Biertümpfel, gegenüber der Zeitung verrät, überlege man auch die Einsetzung von technischen Hilfsmitteln. Eine Möglichkeit wäre es, das Tier mittels Schiff wieder ins Meer hinauszuziehen. Dies stelle jedoch ein hohes Risiko für den Schwimmer dar, der das Seil an der Schwanzflosse des Meeresriesen befestigt bzw. dann wieder abmontiert.

Des Weiteren könne der Wal aufgrund seines hohen Eigengewichts bei dem Rettungsversuch zerreißen. Demnach wäre eine Kombination aus Ziehen und Schieben die beste Option. Aktuell wolle man auf die Ankunft der ITAW-Experten warten.

Im Fischernetz verfangen

Bereits bevor der Wal in dem 1,40 Meter tiefen Wasser gestrandet war, wurde er in der Ostsee gesichtet. Das Tier soll schon seit drei Wochen durch das Gewässer irren. So soll der Wal bereits im Hafen von Wismar in ein Fischernetz geraten sein.

Bei dem Vorfall, der sich am Anfang des Monats ereignete, wurde er von Rettungskräften teilweise befreit. Das zweite Mal tauchte der Wal dann vor Travemünde auf. Dort wurden die Meeresschützer von Sea Shepherd auf ihn aufmerksam und entfernten weitere Netzreste von seinem eingeschnürten Körper.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.03.2026, 14:49, 23.03.2026, 14:46
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