Hantel-Mythos wackelt

Schwer am Pumpen? Was Muskeln wirklich wachsen lässt

Mehr Gewicht, mehr Gainz, mehr Muskelberge? Neue Forschung stellt den Hantel-Mythos jetzt auf den Kopf.
Maria Ratzinger
25.02.2026, 10:47
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Viele glauben noch immer: Nur wer extrem schwere Gewichte stemmt, baut echte Muskelberge auf. Doch genau das stellen aktuelle Untersuchungen infrage. Entscheidend für den Muskelaufbau ist offenbar nicht primär, wie schwer die Hantel ist, sondern wie stark die Belastung des Muskels tatsächlich ausgereizt wird.

Schwer ist relativ

Forscher fanden heraus, dass auch mit leichteren Gewichten vergleichbare Muskelzuwächse möglich sind. Vorausgesetzt, die Übung wird bis nahe an die Muskelerschöpfung gebracht. Heißt: Nicht das Gewicht allein formt den Bizeps, sondern die Belastungsintensität.

Das ist vor allem für Einsteiger, ältere Trainierende oder Menschen mit Gelenkproblemen eine gute Nachricht. Denn hohe Trainingslasten erhöhen das Verletzungsrisiko – insbesondere bei schlechter Technik.

Welche Hantelgewicht man in Zukunft wählt? Hauptsache, der Muskel wird bis ans Limit trainiert.
Getty Images

Muskelreiz zählt

Was wirklich zählt, ist der sogenannte Muskelreiz. Der Körper reagiert auf Belastung, indem er Muskelfasern repariert und sie stärker wieder aufbaut. Dieser Prozess wird ausgelöst, wenn der Muskel ausreichend beansprucht wird. Dabei ist es egal, ob es durch 8 schwere oder 20 leichtere Wiederholungen erfolgt.

Studie sorgt für Wirbel

Die Untersuchung wurde Anfang Februar 2026 im "Journal of Strength and Conditioning Research" veröffentlicht. Ein internationales Forscherteam analysierte mehrere kontrollierte Trainingsstudien zum Thema Muskelaufbau.

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