Nachtruhe

Schlafenszeit – davon profitieren Paare am meisten

58 Prozent fühlen sich ihrem Partner näher, wenn sie gemeinsam ins Bett gehen. Auch die körperliche Intimität profitiert.
Heute Life
24.02.2026, 12:29
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Ob gemeinsam unter einer Decke oder lieber in getrennten Schlafzimmern – beim Thema Schlaf gehen Paare ganz unterschiedliche Wege. Während manche auf getrennte Schlafräume schwören, gehen andere bewusst gemeinsam zur selben Zeit ins Bett. Eine landesweite Umfrage unter 2.000 verheirateten Amerikanern ergab, dass Paare, die gemeinsam ins Bett gehen, ihre Ehe häufiger als "sehr glücklich" bezeichnen.
Die von der Matratzenmarke Avocado Green Mattress in Auftrag gegebene Studie basiert auf den Antworten verheirateter Amerikaner dazu, wie oft sie gemeinsam mit ihrem Partner ins Bett gingen, ob sie einen ähnlichen Schlafrhythmus hatten (also eher Nachteulen oder Frühaufsteher waren) und ob sich abgestimmte Schlafenszeiten auf die Schlafqualität oder die emotionale Nähe auswirkten.

Es zeigte sich ein Bild weitverbreiteter Diskrepanzen bei den Schlafenszeiten: Paare verbrachten durchschnittlich nur drei Nächte pro Woche gemeinsam im Bett. Eine 80-minütige Lücke zwischen dem Zubettgehen des einen und dem des anderen Partners tritt in Haushalten im ganzen Land mehrmals wöchentlich auf.

Gemeinsames Zubettgehen und Eheglück: Was die Daten zeigen

Bei Paaren, die sich selbst als "sehr glücklich" in ihrer Ehe bezeichneten, fand das gemeinsame Schlafen etwa viermal pro Woche statt. Bei Paaren, die ihre Ehe als "weniger glücklich" beschrieben, sank diese Zahl auf etwa einmal pro Woche. Mehr als die Hälfte aller Befragten (58 %) gab an, sich ihrem Partner näher zu fühlen, wenn sie gemeinsam ins Bett gehen, und ein nahezu ebenso großer Anteil (59 %) sagte, dass das gemeinsame Zubettgehen für die körperliche Intimität wichtig sei.

Die Schlafqualität hing auch von der Abstimmung der Schlafenszeiten ab. Vier von zehn Befragten (43 %) gaben an, besser zu schlafen, wenn sie und ihr Partner gemeinsam ins Bett gingen, verglichen mit nur 16 %, die angaben, dass sich ihr Schlaf verbesserte, wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gingen.

"Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig Verbundenheit ist und wie wertvoll die Zeit vor dem Schlafengehen für Paare sein kann – sei es, um den Tag Revue passieren zu lassen oder einfach Zeit für Zweisamkeit zu genießen", sagte Laura Scott, Marketingleiterin bei Avocado Green Mattress.

Nachteule vs. Frühaufsteher: Wenn Schlafgewohnheiten nicht zusammenpassen

Auch übereinstimmende Schlafrhythmen korrelierten mit der Zufriedenheit in der Ehe. Von den Paaren, bei denen beide Partner natürliche Frühaufsteher waren, bezeichneten sich 78 % als "sehr glücklich". Bei Paaren, bei denen beide Partner Nachteulen waren, lag dieser Wert bei 71 %. Bei Paaren, bei denen ein Partner ein Frühaufsteher und der andere eine Nachteule war, sank die Zufriedenheit auf 59 %, ein Unterschied von fast 20 Prozentpunkten im Vergleich zu Paaren mit übereinstimmenden Frühaufstehern.

Warum jüngere Paare den Effekt des gemeinsamen Zubettgehen stärker spüren

Das Alter hatte einen maßgeblichen Einfluss auf die Ergebnisse. Von den befragten Millennials gaben 62 % an, besser zu schlafen, wenn sie gemeinsam mit ihrem Partner ins Bett gehen. Bei den Babyboomern waren es hingegen nur 27 %. Millennials berichteten zudem deutlich häufiger von einer engeren Bindung zu ihren Partnern durch gemeinsame Schlafenszeiten (76 % gegenüber 41 % bei den Babyboomern), obwohl sich die allgemeine Zufriedenheit mit der Ehe zwischen den beiden Gruppen nicht wesentlich unterschied.

Scott meint: "Was man für einen erholsamen Schlaf braucht, kann sich mit dem Alter verändern, genau wie sich Beziehungen im Laufe der Zeit weiterentwickeln können", sagte sie. "Ältere Amerikaner sind möglicherweise gefestigter in ihren Ehen und räumen dem Schlaf daher eine andere Priorität ein. Am wichtigsten ist jedoch, dass jeder genügend Schlaf bekommt (...)."

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.02.2026, 12:29
Jetzt E-Paper lesen