"T-Rex-Arme"

Schmerzen im Handgelenk? Achte auf deine Schlafposition

Zusammengekauert schlafen mag bequem sein, doch genau diese Haltung kann zum Problem werden und den Körper in eine ungesunde Spannung zwingen.
Heute Life
24.02.2026, 11:32
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Der Wecker klingelt, doch statt erholt in den Tag zu starten, beginnt er mit einem Schockmoment: Die Hand ist taub, der Arm fühlt sich an wie aus Stein, die Finger kribbeln, als würden Ameisen darunter entlanglaufen. Erst nach Minuten kehrt das Gefühl langsam zurück. Was viele für eine harmlose Schlafpanne halten, kann tatsächlich an einer bestimmten Position liegen.

Was ist die "T-Rex-Position"?

Unter dieser versteht man eine Schlafhaltung, bei der die Arme stark angewinkelt und nah vor der Brust oder unter dem Kissen liegen – ähnlich den kurzen Ärmchen eines Dinosauriers. Viele nehmen diese Haltung unbewusst ein, vor allem in der Seitenlage. Zwar vermittelt sie Geborgenheit, doch genau hier liegt auch das Problem: Wer stundenlang mit abgeknickten Armen schläft, übt Druck auf Nerven und Blutgefäße aus. Die Folge können Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schmerzen in Armen und Händen sein.

Wenn Nerven unter Druck geraten

Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, ist für deinen Körper unter Umständen eine Belastungsprobe: Experten warnen, dass durch das anhaltende Einknicken der Arme Nerven, besonders der sogenannte Ulnarnerv, über längere Zeit zusammengedrückt werden können. Das kann nicht nur ein unangenehmes "Einschlafen" der Finger auslösen, sondern auf Dauer auch zu Nervenreizungen oder dauerhaften Beschwerden führen.

Diese Ursachen führen zu einer schlechten Schlafqualität

Auch das Schlafen in dieser Position kann die natürliche Ausrichtung von Schulter, Nacken und Wirbelsäule stören und so die Erholung nachts erheblich beeinträchtigen: Wer regelmäßig mit tauben Armen aufwacht, sollte seine Schlafposition kritisch hinterfragen.

Symptome, die du nicht ignorieren solltest:

  • Kribbelnde oder taube Hände am Morgen
  • Steife Gelenke oder Schulterschmerzen
  • Müdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer
  • Schwaches Griffgefühl oder häufiges Fallenlassen kleiner Gegenstände

So schläfst du besser

Die gute Nachricht: Du musst nicht zwangsläufig deine Lieblingsposition komplett aufgeben.

Experten empfehlen unter anderem:

  • Ein längliches Kissen zwischen Armen und Körper legen, um die Arme nicht so eng anzuziehen.
  • Kopf und Nacken durch ein ergonomisches Kissen besser stützen, sodass du die Arme nicht als Auflage benutzt.
  • Leicht angewinkelte statt stark gebogene Arme, um Druck auf Nerven zu reduzieren

Gerade Seiten- oder Rückenlage mit entspannten Armen gilt als deutlich schonender für Nerven und Gelenke, ohne dass du dein Komfortgefühl vollständig aufgeben musst.

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