Der Wetapunga ist ein wahres Riesenviech: Ein Weibchen kann bis zu zehn Zentimeter lang werden, eine Beinspannweite von 20 Zentimetern erreichen und so schwer wie eine Maus werden. Damit gilt die Art als das schwerste Insekt der Welt.
Auf Neuseelands Festland war der Wetapunga durch eingeschleppte Fressfeinde und den Verlust seines Lebensraums praktisch verschwunden. Doch jetzt gibt es Grund zur Freude.
Wie Utopia berichtet, meldet das neuseeländische Department of Conservation einen bemerkenswerten Erfolg: Über 15 Jahre hinweg züchteten das Wildtierzentrum Butterfly Creek und der Auckland Zoo gemeinsam tausende Wetapunga.
Insgesamt wurden 11.000 Tiere in 45 Umsiedlungsaktionen an zehn neue Standorte gebracht - darunter Inseln ohne Fressfeinde im Hauraki Gulf und zuletzt auch eingezäunte Festlandsreservate.
Die Jungtiere wuchsen in gemeinschaftlichen Aufzuchtstationen auf und wurden mit frischem Laub und Fischflocken als Proteinquelle ernährt.
"Die Zukunft des Wetapunga sieht vielversprechend aus", sagt Studienautor Dr. Chris Green. Er betont, dass Neuseeland bei der Wiederansiedlung von Wirbellosen weltweit führend sei.
Das gewonnene Wissen fließt bereits in neue Projekte: Die Erkenntnisse aus dem Wetapunga-Programm helfen nun beim Aufbau eines Zuchtprogramms für den Mahoenui-Riesenweta, ein weiteres bedrohtes Insekt aus Neuseeland.