Vorhersage für Österreich

Siebenschläfer-Bauernregel – jetzt wird es ernst

Bis zu 39 Grad in Wien: Ausgerechnet zum Siebenschläfertag soll die Hitzewelle laut Vorhersage ihren Höhepunkt erreichen.
Heute Life
24.06.2026, 10:06
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Der Siebenschläfertag steht vor der Tür – und die ersten Prognosen sorgen für Aufsehen. Ausgerechnet rund um den traditionellen Wetter-Lostag am 27. Juni steuert Österreich auf die bislang heißeste Phase des Sommers zu. In Teilen des Landes könnten die Temperaturen auf bis zu 39 Grad klettern.

Viele Menschen fragen sich deshalb: Ist der Sommer 2026 damit bereits entschieden?

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Bis zu 39 Grad: Hitze erreicht ihren Höhepunkt

Die alte Bauernregel besagt, dass das Wetter rund um diesen Termin oft die Großwetterlage der kommenden Wochen prägt.

Passend dazu zeigen die aktuellen Prognosen ein beeindruckendes Hitzeszenario für Österreich. Laut GeoSphere Austria setzt sich das hochsommerliche Hochdruckwetter fort. Im Osten und in den Niederungen scheint häufig ungetrübt die Sonne.

Die Temperaturen steigen dabei auf 33 bis 38 Grad. In Wien sind sogar bis zu 39 Grad möglich. Damit kratzt die Bundeshauptstadt an der historischen 40-Grad-Marke.

Bauernregel mit überraschend hoher Trefferquote

Die Siebenschläferregel zählt zu den bekanntesten Wetterweisheiten Europas. Tatsächlich bescheinigen Meteorologen ihr eine erstaunlich hohe Trefferquote – zumindest in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Dort liege die Trefferquote bei bis zu 75 Prozent.

Und auch Jurik Müller, ehemaliger Chef-Agrarmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst, schreibt in seinem Buch "100 Bauernregeln, die wirklich stimmen" sogar, dass rund 70 Prozent der Jahre mit viel Niederschlag Ende Juni auch einen feuchten Juli gezeigt hätten.

Dieses Detail macht noch Hoffnung

Viele kennen die Regel nur vom 27. Juni. Tatsächlich stammt sie aber aus einer Zeit vor der Kalenderreform von 1582. Rechnet man die Verschiebung um, wäre heute eher der Zeitraum rund um den 7. Juli entscheidend. Meteorologen betrachten deshalb nicht einen einzelnen Tag, sondern die Wetterentwicklung von Ende Juni bis in die erste Juliwoche hinein.

Genau hier bleibt die Unsicherheit jedoch groß: Einige Wettermodelle deuten für Anfang Juli einen möglichen Wetterumschwung an. Atlantische Tiefdruckgebiete könnten näher rücken und die Temperaturen deutlich zurückgehen lassen.

Glut- oder Schaukelsommer?

Noch ist offen, welche Entwicklung sich durchsetzt. Bleibt das kräftige Hochdruckgebiet bestehen, könnte Österreich ein außergewöhnlich heißer und trockener Hochsommer bevorstehen. Bricht die Wetterlage hingegen auf, wären deutlich angenehmere Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad sowie wieder mehr Regen möglich.

Fest steht jedoch: Die Voraussetzungen für einen heißen Siebenschläfertag könnten heuer kaum spektakulärer sein. Und genau deshalb richten sich die Blicke der Wetterexperten jetzt gespannt auf die ersten Julitage.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.06.2026, 10:06
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