Wer einen Garten, ein Gartenhaus oder ein Auto besitzt, kennt das Problem: Plötzlich liegt da ein Haufen Kot – aber von wem? Während Katzenbesitzer oft die Nachbarskatze verdächtigen, kann auch ein ganz anderer nächtlicher Besucher dahinterstecken: der Steinmarder.
Der Steinmarder ist in Österreich häufig anzutreffen. Er hält sich gerne in Siedlungen auf und besucht nachts Dachböden, Gartenhäuschen und Autos. Da er nachtaktiv ist, bekommt man ihn selten zu Gesicht – seine Hinterlassenschaften sind oft der erste Hinweis auf seine Anwesenheit.
Wie es bei 24garten.de heißt, gibt es sechs eindeutige Merkmale, an denen du Marderkot erkennst: Der Kot ist wurstförmig und läuft an einem Ende spitz zu. Er enthält oft unverdauliche Reste wie Haare, Federn oder Obstkerne. Der Geruch ist intensiv moschusartig bis modrig.
Ein weiteres typisches Merkmal: Marder hinterlassen ihren Kot nicht irgendwo, sondern nutzen sogenannte Latrinen – also feste Kotplätze an erhöhten Stellen wie Terrassenmauern, Holzstapeln oder Motorhauben. Dort findest du oft mehrere Häufchen nebeneinander, frische und ältere.
Im Gegensatz zur Katze, die ihren Kot meist eingräbt, lässt der Marder seine Hinterlassenschaften offen liegen. Das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.
Marder nagen gerne an Kabeln und Schläuchen – besonders im Motorraum von Autos. Beschädigte Leitungen können zu Kurzschlüssen führen und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Wenn du Marderspuren an deinem Fahrzeug findest, solltest du es von einer Fachwerkstatt prüfen lassen.
Wichtig zu wissen: Der Fang und die Tötung von Mardern sind rechtlich geregelt. Bevor du Maßnahmen ergreifst, informiere dich bei der zuständigen Behörde oder beim Jagdamt.