Der erste Schultag ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern etwas Besonderes - und stellt einen neuen Lebensabschnitt dar. Doch aus der Vorfreude wird schnell eine stattliche Einkaufliste: Die erste Schultasche, Hefte, Stifte, Sportsachen kann für Familien eine finanzielle Belastung darstellen.
Doch Eltern müssen nicht jeden Wunsch neu kaufen und schon gar nicht alles auf einmal besorgen. Mit etwas Planung lässt sich der finanzielle Druck deutlich reduzieren.
"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
Der wichtigste Spartipp klingt simpel: Vor dem Einkauf ein fixes Budget festlegen. Wer weiß, wie viel für Schulmaterial, Kleidung und die Feier zur Verfügung steht, kann besser zwischen "brauchen wir wirklich" und "wäre schön" unterscheiden.
Auch ein kurzer Check zu Hause lohnt sich. Vielleicht sind Schere, Lineal, Malkasten, Rucksack oder andere Utensilien bereits vorhanden und müssen kein zweites Mal im Einkaufswagen landen.
2
Gebraucht statt brandneu
Gerade bei der Schultasche kann sich ein Blick auf den Gebrauchtmarkt lohnen. Hochwertige Modelle werden häufig nur relativ kurze Zeit genutzt und sind gebraucht oft deutlich günstiger.
Kleinanzeigen, Flohmärkte, Secondhand-Plattformen oder das eigene Umfeld können wahre Fundgruben sein. Das gilt auch für Sportbekleidung, Bücher, Schreibtische und Rucksäcke. Wichtig ist ein genauer Blick auf Zustand, Sicherheit und Passform.
3
Vorjahresmodelle sind oft günstiger
Wer lieber neu kauft, muss nicht automatisch zum aktuellsten Modell greifen. Vorjahresmodelle können eine günstige Alternative sein. Bei der Schultasche zählen schließlich vor allem Passform, Tragekomfort und Qualität – nicht, ob das Motiv gerade neu auf den Markt gekommen ist.
4
Preise vergleichen – und nicht zu früh kaufen
Ein Preisvergleich kann sich gerade bei größeren Anschaffungen auszahlen. Onlinehandel, Fachgeschäft und Discounter können unterschiedliche Preise bieten. Gleichzeitig gilt: Nicht alles muss am selben Tag im Einkaufswagen landen. Was erst Wochen oder Monate später gebraucht wird, kann auch später angeschafft werden. Wer zeitlich flexibel ist, kann außerdem gezielt Rabattaktionen und Sonderangebote abwarten.
5
Bei Schulmaterial clever einkaufen
Bei Heften, Stiften, Kleber oder anderen Verbrauchsmaterialien können Sets und größere Packungen günstiger sein. Aber Vorsicht vor dem vermeintlichen Schnäppchen: Billig gekauft ist nicht automatisch gespart, wenn die Hälfte ungenutzt bleibt.
Am besten orientieren sich Eltern an der konkreten Materialliste der Schule. So landen weniger Dinge im Einkaufskorb, die später gar nicht benötigt werden.
6
Gemeinsam wird es günstiger
Auch ein Austausch mit anderen Familien kann helfen. Manche Sachen werden kaum benutzt und liegen nach dem Schuljahr fast neuwertig herum. Warum also nicht tauschen oder gemeinsam einkaufen? Gerade bei Sportbekleidung, Büchern oder bestimmten Verbrauchsmaterialien kann sich das lohnen.
7
Einschulung feiern: Zuhause statt Restaurant
Nach dem ersten Schultag soll natürlich gefeiert werden. Doch dafür muss nicht zwingend ein Restaurant reserviert werden. Ein Essen zu Hause mit Familie und Freunden kann deutlich günstiger sein. Selbst gebackener Kuchen, Getränke und ein einfaches Buffet sorgen trotzdem für einen festlichen Rahmen.
Das Wichtigste kostet nichts
Die Einschulung muss kein finanzieller Kraftakt werden. Wer früh plant, Preise vergleicht, Gebrauchtes nutzt und unnötige Käufe vermeidet, kann das Familienbudget spürbar schonen.
10 Spartipps für die Einschulung
?
Am Ende bleibt ohnehin nicht der Kassenzettel in Erinnerung. Für Kinder ist entscheidend, dass Mama, Papa, Familie und Freunde den großen Schritt gemeinsam feiern.